22. Oktober 2008

Fisch

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Sind sie es auch Leid horrende Preise für Fischstäbchen zu bezahlen?
Dann haben wir die Lösung für sie: Käpt'n Hooks Fischstäbchen für nur 16 Cent pro Kg.
Wir machen uns nicht, wie andere Hersteller, den unnützen Aufwand nur die 43 Sorten Fisch zu fangen, die man gemeinhin als "Seelachs" bezeichnet. Nein, bei uns wird alles, was in die Schleppnetze gerät, gepresst, gefroren, zersägt und paniert. So einfach können wir ihnen den absoluten Tiefstpreis für unser fischähnliches Produkt garantieren.
Unsere Firma ist ein Vorbild an Wirtschaftlichkeit, weil wir jeden Kubikmeter Lebensraum voll ausschöpfen und nicht nur wahllos einzelne Arten aus dem empfindlichen Ökosystem entfernen. Wir verwandeln den Meeresboden in die lebensfeindliche Wüste, für die sie ihn sowieso immer gehalten haben.
Also greifen sie zu!

Käpt'n Hooks Fischstäbchen gibt es in den Geschmacksrichtungen endobenthisch, Detritus, Beifang und Muschel-Crunsh.

16. Oktober 2008

Kartierung

So, ich bin endlich zurück von der geologischen Kartierung im Harzvorland.
Hier mal ein paar Eindrücke:

Wir sind mit der ganzen Gruppe erstmal auf einen Aussichtsturm gestiegen und haben uns das Leinetal von oben angesehen:
Am ersten Tag schon mal etwas Gips gefunden:
Nach der Einführung wurden wir dann in 3er-Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam ein ca. 10km² großes Gebiet zum kartieren.

Unser Gebiet hatte die Geisterstadt das gammelige Nest den wunderschönen Ort Everode im Mittelpunkt:
Das Finden von Schichtgrenzen ging manchmal ganz leicht:
Als wir den Muschelkalk überwunden hatten, tat sich der Blick nach Winzenburg auf, das friedlich im Tal von Keuper und Lias gelegen ist und nur selten von den marodierenden Inzesthorden aus Klump angegriffen wird:
Im Wald trafen wir die Wurzel allen Übels II:
Die größte Gefahr für Geologen sind die Raptoren, die im hohen Gras lauern:
Ein kleiner Blick auf Everode. Im Hintergrund schön zu erkennen ist die Partyzone unseres Gebietes mit einem Anstieg auf über 370 Meter mit Höhenlinien im Millimeterabstand:
Hier noch ein netter Hinweiszettel aus unserer Herberge:
Ist auch klar, dass man sich nicht am verbotenen Weiher aufhalten darf, wenn man mit seiner Anwesenheit den Anblick für alle anderen ruiniert.


Den Geologen werden natürlich keine Steine, sondern Bäume in den Weg gelegt:
Die Magic Mushrooms des Harzvorlandes sind sehr empfehlenswert. Die Halluzinationen sind äußerst bunt und verstörend und Krämpfe und Übelkeit halten sich in Grenzen:
Im Nebelwald des Buntsandsteines gab es leider kaum Aufschlüsse:
Dafür gab es bei Freden (ganz recht: "Freeeeeeeden") anstehende Schafsherden, die wir gleich in die Karte übertragen haben:
Erfreulicherweise hatten wir immer Glück mit dem Wetter. Es hat nicht einmal geregnet und wenn sich der Hochnebel verzogen hatte, gab es fast sommerliches Wetter:

Hier mal unsere fast fertige Karte unseres Gebietes:
Von unten nach oben sind dort eingezeichnet: Unterer Buntsandstein, Mittlerer Buntsandstein, Oberer Buntsandstein (Röt), Unterer Muschelkalk (unterteilt in MU I bis MU IV), Mittlerer Muschelkalk, Oberer Muschelkalk (unterteilt in MO I und MO II), Keuper, Lias, Hilssandstein, Minimuston, Flammenmergel, Cenoman-Weißpläner und Turon

Ein kleiner Frosch am Wegesrand ließ dem französischen Doktoranden das Wasser im Mund zusammenlaufen ("Tastes like chicken."):

Und natürlich haben wir auch richtig gute Aufschlüsse gefunden.

Hier Unterer Buntsandstein:

Der ultra Flammenmergel am Sportplatz:
Und etwas Cenoman:

2. Oktober 2008

Ich bin dann ab morgen mal für 2 Wochen weg.
Macht nichts kaputt!