30. September 2009

Damals noch...

Ich wollte euch mal eine kleine Geschichte aus meinem bewegten Leben erzählen:

Es war damals im Jahre 1927, als ich zusammen mit einem polnischen Malerlehrling den Staat Baghlaliviatatlaglooshen gegründet habe. Wir bauten eine Stadt aus Zweigen im Urwald des nördlichen Indien. Die einzigen Einwohner außer uns beiden waren drei taube Lamas, die wir eingeflogen hatten. Ich wurde Präsident und Watzlaw wurde Minister für Reichsverwesung. Leider wurden wir nach zwei Wochen wegen eines Korruptionsskandals abgewählt und mussten ins Exil gehen.
Aus unserer Heimat vertrieben irrten wir vier Monate lang im Urwald umher und überlebten nur, indem wir Steine und marinierte Chicken Wings aßen. Halb wahnsinnig von Hunger und Einsamkeit erreichten wir schließlich ein kleines Dorf, dessen freundliche Bewohner uns ein iPhone liehen, damit wir uns ein Taxi rufen konnten.
Watzlaw und ich waren verwundert, als wir später feststellten, dass Baghlaliviatatlaglooshen nur etwa vier Kilometer von dem Dorf entfernt war. Normalerweise nur eine Reise von acht bis 27 Tagen. Die lange Dauer unserer Odyssee lässt sich im Nachhinein wohl nur dadurch erklären, dass wir uns auf halbem Weg dazu entschlossen hatten, ein tiefes Loch zu graben, um Hilfe bei den Maulwurfsmenschen zu suchen, von denen Watzlaw schwor, dass sie existierten.
Im Dorf erfuhren wir dann auch, dass es in Baghlaliviatatlaglooshen einen blutigen Bürgerkrieg gegeben hatte, aus dem das Lama mit dem schwarzen Fleck auf dem Rücken siegreich hervorgegangen war. Es hatte den Staat nun in ein grausames Terrorregime gewandelt und einen nahe liegenden Recyclinghof annektiert.
Unsere Träume von einem blühenden Utopia im indischen Dschungel waren also zerstört und so machten Watzlaw und ich uns auf den Rückweg nach Antwerpen, um dort ein Geschäft für Schuhe mit einem Aquarium in der Sohle zu eröffnen.

28. September 2009

26. September 2009

Als nun das Sofa auf der Treppe verkeilt war und ich dahinter in einer Ecke gefangen war, da kroch ich in meiner Verzweiflung halb in das Sofa hinein und bemerkte, dass es sich von innen heraus noch weiter zerlegen ließ. Ich machte von meinem neu erworbenen Wissen gebrauch.

23. September 2009

rein prophylaktisch

Den hatte ich schon länger im Kopf fertig. Jetzt habe ich ihn endlich mal auf Papier gespuckt.

21. September 2009

W

Ein Satz, den wir mit der Umstellung auf Energiesparlampen seltener hören werden:
"Mach mal das Licht an, mir ist kalt."

18. September 2009

13. September 2009

Ach ja, ich habe gestern übrigens den ersten Lebkuchen des Jahres gekauft. Und wo ich schon mal dabei war, habe ich gleich noch angefangen Weihnachtslieder zu singen. Und morgen kaufe ich einen Weihnachtsbaum und dekoriere das Wohnzimmer. Bei 22° und Sonnenschein. So muss Weihnachten in Australien sein.
Oder... moment mal... könnte es etwa sein, dass jetzt noch gar nicht Weihnachten ist, sondern erst in drei Monaten?
Nein, das kann nicht sein. Welcher Idiot würde schon auf die Idee kommen, im September Lebkuchen und Schokoladenweihnachtsmänner zu verkaufen? Wahrscheinlich ist mein Kalender kaputt.

12. September 2009

Helgoland

So, ich bin zurück von der viertägigen Helgoland-Exkursion und will euch die Eindrücke nicht vorenthalten.
Am Dienstag ging es los. Nach einer langen Zugfahrt von Kiel über Husum und Heide nach Büsum, ließen wir das Festland hinter uns:Nach zweieinhalb Stunden Fahrt bei bestem Wetter, schälte sich Helgoland langsam aus den Nebeln der Nordsee:
In der Jugendherberge angekommen, erfreuten wir uns sogleich an dem schönen Ausblick:
Dann ging es über diese kleine Treppe auf das Oberland:
Da haben wir dann einen Rundgang um die ganze Insel gemacht (Helgoland ist echt ziemlich klein).
Auf den Felsen gibt es noch Reste von Verteidigungsanlagen aus dem Krieg:
Natürlich haben wir die lange Anna besucht:
In den Felsen gibt es auch einen geheimen Zugang zur Bergfestung der Trolle:
Hier mal ein Blick über die Westseite der Insel:
Das Wetter war übrigens so toll, dass ich mir gleich am ersten Tag einen fiesen Sonnenbrand geholt habe.
Und interessanterweise sieht das Oberland der Insel aus wie das Auenland:
Und ich konnte es mir natürlich nicht entgehen lassen, ein Bild vom Helgoländer Sonnenuntergang zu machen:
Natürlich haben wir uns auch ein bisschen mit der Geologie befasst.
Hier gibt es zu Beispiel eine schöne Abschiebung:
Und Wellenrippel:
Am dritten Tag ging es dann rüber auf die Düne.
Das ist das Inselchen da im Hintergrund:
Woher sollen Seehunde eigentlich wissen, wie weit 30 Meter sind?
Die lagen da auf jeden Fall faul auf den Flintsteinen rum:
Da konnte man übrigens auch den berühmten roten Helgoländer Flint finden.
Hier meine Ausbeute:Auf der Düne gibt es außerdem einen kleinen Flugplatz. Also Kopf einziehen:
Wir haben auch noch eine kleine Bootstour rund um die Insel gemacht, bei der die meisten etwas nass wurden. Ich persönlich habe meinen Hintern durchgeweicht bekommen.
Aber dafür gab es einen schönen Blick auf die Felsen:
Am letzten Tag wurden wir zunächst von einem Vogel bestalkt:
Und dann ging es ins Aquarium, wo man viele Nordseebewohner bewundern kann.
Zum Beispiel diesen Einsiedlerkrebs, der mich anscheinend genau so interessant fand, wie ich ihn:
Diesen etwas grimmig ausschauenden Taschenkrebs (der übrigens viel zu groß ist, um in eine Tasche zu passen):
Und die rumposende Garnele:
Und dann ging es nach Hause.

7. September 2009

Stachelig

So, ich fahre ab morgen früh ein paar Tage nach Helgoland. Wäre schön wenn solange jemand auf meine Kakteen aufpassen könnte.Danke.


Update:

Seid vorsichtig. Das Imperium hat das Machtvakuum bereits ausgenutzt und sie in Besitz genommen.

6. September 2009

Comic für Taube

Heute gibt es einen Spezialcomic. Einen Comic für Taube. Also ohne Text.
Viel Spaß damit: