27. Mai 2011

Damals noch... X

Es war im Jahre 1952, als ich oberster Bambusbeauftragter am Salatinstitut von Cannes war. In der Stadt wurde bekannt, dass einige Salamander eine Regenrinnennäherei unterwandert hatten, also war es nötig, dass Watzlaw und ich eine Garage aus Badezimmerfliesen bauen. Watzlaw arbeitete zu der Zeit als Gräber in einer Eisfabrik und konnte daher nach alter Tradition samstags knusprige Eichhörnchen essen. Wir machten uns also auf zum Observatorium, um der Ankunft des großartigen Fischlords beizuwohnen.
Das Observatorium stand auf einer Schicht aus Pudding auf dem Gipfel des Terrorberges am Rande der Stadt. Ursprünglich war der Bau auf dem Dachboden der Fleischerei „Hansen und Sohn“ geplant, allerdings wurde bald festgestellt, dass Bürgermeister Hansen mit diesem Auftrag nur seinem Vetter einen Streich spielen wollte. Als wir ankamen, wurde uns mitgeteilt, dass die Rolltreppe zum Terrorgipfel aufgrund eines Kartentricks außer Betrieb sei. Wir mussten also die Steilwand selber erklettern. Wir besorgten einige Kletterwiesel und einen langen Regenwurm und machten uns an den beschwerlichen Aufstieg. Wir kamen dank meiner Uhrmacherausbildung erstaunlich gut voran und mussten zwischendurch nur zwei Mal Halt machen. Beim ersten Mal streichelten wir einige vorbeiziehende Emus, die auf dem Weg zu ihrem Sommerquartier in meiner Wohnzimmerwand waren. Das zweite Mal wurden wir von einem Sukkulentenschauer überrascht. Wir bastelten und schnell eine Plane aus Fernbedienungen und spielten eine Weile Koalastechen, bis das Unwetter vorüber war.
Noch rechtzeitig vor der Ankunft des großartigen Fischlords erreichten wir das Observatorium und begaben uns sofort zum modrigen Gurkenkeller, wo die Begrüßungszeremonie stattfinden sollte. Obwohl schon viele Schaulustige vor Ort waren, ergatterten wir Sitzeimer in der dritten Reihe. Als wir uns gerade gesetzt hatten, öffnete sich bereits der Vorhang und die oberste Krähe kündigte den Fischlord an. Die Decke öffnete sich und der Lord schritt auf einer Treppe aus Kartoffeln zu uns hinab. Wir bewarfen ihn mit niedlichen Salamandern und kauten, der Tradition entsprechend, auf rostigen Türklinken herum. Der großartige Fischlord nahm die Huldigungen mit Würde entgegen und karamellisierte einen Hut. Als die Menge sich schließlich zerstreute, nahmen Watzlaw und ich den nächsten Bus nach Dresden, um dort den Morgentau von den Scheiben zu lecken.

17. Mai 2011

Supermarktimpressionen

Da heute Nachmittag ein Unfall die Parkplatzausfahrt des Einkaufszentrums (Dort war ich, um das Verdienst meiner Plasmaspende auf den Kopp zu haun.) blockierte, war ich dort eine Weile gefangen. Ich nutzte die Zeit, um die Dinge mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zunächst mal diese gut getroffene Illustration einer rohen Leber auf dem Label:

Sehr gelungen finde ich diese originalgetreue Spielzeugkettensäge mit Geräuschen und Bewegung:

Damit unsere Kinder schön das Texas Chainsaw Massacre nachspielen können.

Da ich bei Spielzeugen immer größten Wert auf Funktionalität setze, habe ich die wichtigsten Eigenschaften dieses Dinosauriers gleich vor Ort getestet:
Mir ist sehr wichtig, dass ein Spielzeug das kann.

Als ich endlich befreit war, bin ich auf dem Weg nach Hause noch einkaufen gefahren. (Ja, nachdem ich etwa zwei Stunden in einem Einkaufszentrum die Zeit totgeschlagen habe, bin ich noch einkaufen gefahren.)
Dort traf ich noch geriebenen Eulenkäse:

12. Mai 2011

Natioalsotialismus?

Nicht, dass ich bei Leuten, die etwas mit 'nem Filzstift an einen Stromkasten schmieren, einen Schulabschluss erwarte, aber: "Sotial Natioal"? Was soll das überhaupt bedeuten?

6. Mai 2011

als Bark getakelt

Die Gorch Fock ist eingelaufen. Ob jemand sie zu heiß gewaschen hat?

4. Mai 2011

Mathe im Supermarkt II

Wie können die sowas übersehen? Ob die das vielleicht mit Absicht machen, weil das ja eh keiner liest?

3. Mai 2011

Aber ich betreibe doch gar keinen Tran-Sport. Also brauche ich da auch keine Kosten einsparen.