31. Juli 2011

Eine Woche Schweiz

Zeit für ein paar Eindrücke aus der Schweiz.
Das Wetter war etwas durchwachsen. Wolken und Schnee auf den Gipfeln:

Natürlich ist keine Exkursion komplett ohne Tierknochen:

Und es fällt mir immer noch schwer, an Flechten einfach vorbei zu gehen, ohne sie zu fotographieren. Hier eine im fast-Schachbrettmuster:

Man wird von der Gämse beobachtet:

Der Blick zurück über die soeben überquerte Knochenmühle:
Wenn man den Tod von Anfang an als gegeben hinnimmt, dann ist der Weg darüber gar nicht mehr so schlimm.

Wir wandeln auf dem Ehrpfad:

Irgendetwas murmelt hier:
Ein Murmeltier vielleicht?

Wenn die Sonne mal rauskam:

Pflanze:

Habe endlich mal eine Schlange in freier Wildbahn getroffen:
Die reagierte etwas angepisst, als ich mit meiner Kamera auf sie zugestürmt bin, um sie zu belagern. Sie hat sich sofort zusammengerollt und mich angezischt. Vermutlich ist sie hochgiftig und war kurz davor, mich anzuspringen und mich direkt ins Gesicht zu beißen. Aber das war es wert.

Ich bin immer noch ein Schmetterlingsmagnet:

Der Moosstumpf:

Auf der Rückfahrt in Frankfurt: Unauffällige Tauben verhalten sich unauffällig:
Ich weiß einfach, dass die etwas im Schilde führen.

21. Juli 2011

Zuchthaus

Ich hab doch noch etwas Kreativität in mir gefunden und einige Comics gemalt. Hier der Erste:

20. Juli 2011

The way is shut.

Warum ist hier ein Vorhängeschloss in den Gehweg eingearbeitet?

19. Juli 2011

Ophiuchus

Horoskop:

Widder: Beruf: Ihr Arbeitgeber wird sie versetzen. Lernen sie Paschtunisch.

Stier: Der Sommer ist da. Entfernen sie endlich die toten Bisamratten aus der Wand.

Zwillinge: Liebe: Auch wenn sie verheiratet sind, sollten sie sich nach einem neuen Partner umsehen. Geld: Sie bekommen bald Witwenrente.

Krebs: Falls sie das Gasleck bis jetzt noch nicht gefunden haben, nutzen sie die verbleibende Zeit lieber dazu, ein Testament zu verfassen.

Löwe: Sie treffen morgen einen Rottweiler. Lernen sie mit links zu schreiben.

Jungfrau: Warten sie nicht auf eine Beförderung. Sie verdienen keine.

Waage: Ziehen sie um und wagen sie einen Neuanfang. Wenn nicht, wird die Mafia sie kaltstellen.

Skorpion: Sie strotzen nur so vor Energie. Schade, dass die Ärzte sie die ganze Woche fixieren werden.

Schütze: Sie bekommen ein tolles Jobangebot. Greifen sie zu. Abdecker ist das Beste, was sie erwarten können.

Steinbock: Es gibt einen Wechsel ihrer Wohnsituation. Durch das Gefängnisessen werden sie abnehmen.

Wassermann: Gönnen sie sich morgen einen Ruhetag. Ihre Opfer werden es ihnen danken.

Fische: Sparen sie ihre Kräfte. Sie werden sie brauchen, wenn ihnen das Röhrchen mit dem Virus runter fällt.

16. Juli 2011

Es muss in dieser Stadt unheimlich fette Kleingärtner geben.

12. Juli 2011

Damals noch... XI

Es war im Jahre 1899, als ich leitender Robespierre in der Nickelmine des Lachsmenschen am Stadtrand von Stettin war. Es waren erst wenige Tage vergangen, seit das Reinigungsgnu den Auflösungsakt unterschrieben hatte und die Tapeziergewerkschaften waren noch immer in Aufruhr.
Eines Tages, während der gesetzlich vorgeschriebenen wöchentlichen Dreiminutenpause, entluden sich die Aggressionen im Kantinenbaumhaus. Zwei Salatkocher stritten sich um das letzte Glas Milbensaft und begannen sich gegenseitig zu gabeln. Ein Vorarbeiter, der die Auseinandersetzung bemerkte, warf mit einem Iltis und hobelte die Videofunktion von seinem iPod, um die beiden auseinander zu bringen. Der Lachsmensch, der in seinem Büro gerade einer Diesellok die Unabhängigkeit garantierte, wurde von dem Lärm alarmiert. Er befürchtete, dass die lange erwartete Bohnenrevolution der Bakelitfärber begonnen hatte und öffnete die Sieltore, um seine Bärensammlung in die Wildnis zu entlassen. Unglücklicherweise war die ursprüngliche Wildnis aus Quecksilberseen und HTML schon lange von einem neu geleasten Stadtteil aus Orangenschalen verdrängt worden. Hier standen günstige Wohngehäuse, Akkumulatornähereien und offene Zahnräder dicht an dicht.
Auf den rutschigen Geleestraßen verteilten sich die Bären schnell bis in den letzten Spiegelschrank und es kam zu ernsten Auseinandersetzungen mit den Einwohnern. Ich nahm sofort den nächsten Farn zum Ratskeller, um meine Hilfe anzubieten. Ein Bär hatte gerade eine Kiste Orangensaft in die Enge getrieben, also schnappte ich mir einen gelben Filzstift und das Ziffernblatt einer Taschenuhr und stand damit ratlos vor dem Bären. Ich sah mich nach einem Fluchtweg um und bemerkte ein Kletterseil, das zum Flugeimer auf dem Dach führte. Mit einer Miesmuschel, die ich zwischen zwei Pokerchips geklebt hatte, konnte ich den Bären lange genug ablenken, um mit einem Teeservice auf dem Rücken zum Backofen zu robben. Ich ergriff den halbgaren Gürteltierbraten, wickelte ihn um meinen linken Arm und hechtete aus dem Fenster in den zuvor bereitgestellten Waschzuber, den ich in weiser Vorrausicht mit rostigen Schrauben gefüllt hatte. Die Zeit, die ich brauchte, um meine Fischmesser neu zu galvanisieren, nutze der Bär, um mit einem Hackbraten ein Loch in die Wand zu bohren, durch das er mich beobachten konnte. Ich wusste, dass es damit nur eine Frage der Zeit war, bis meine Batterien schmelzen würden, also verklebte ich all mein Kleingeld zu einem Kajak, mit dem ich auf dem Fluss aus Sonnenmilch aus der Stadt entkommen konnte.
Ich paddelte dem Sonnenuntergang entgegen und machte mich auf nach Honduras, um mir dort Klebe auf meinen Finger zu tropfen und sie dort trocknen zu lassen.

9. Juli 2011

Im Wespen nichts Neues

Meine Aufgabe heute:
Die schon seit Jahren abgestorbenen Schlingpflanzenableger des Nachbarn (Soweit ich weiß, ist die Ausgangspflanze auf Seiten des Nachbarhauses tatsächlich schon lange entfernt und durch eine Neue ersetzt.) aus dem Dachgebälk der Garage entfernen.
Naja, nicht mehr alles davon. Einen großen Teil habe ich ja schon vor einiger Zeit da rausgekämpft. Es war aber noch was übrig.
Zur Veranschaulichung des Prozesses einmal vorher:
Und nachher:
Wenn man vorher und nachher vertauschen würde, sähe es so aus, als hätte ich Zeit damit verbracht, trockenes Geäst unter das Eternit zu flechten.

Der wirklich interessante Teil kam dann nach etwa einem Fünftel der Arbeit, als ich ein fröhliches Wespennest von der Größe Wyomings im verdorrten Gesträuch entdeckte.
Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Wespen erblickt hatte, hegte ich die Hoffnung, dass es womöglich leer stehen könnte (Immobilienkrise > Zwangsversteigerung (Ein kleiner Teil von mir hoffte, dass ein Schnabeligel dieses günstige Wabenkonstrukt von der Bank ersteigert hatte und nun dort leben würde.)). Zur Sondierung klopfte ich also zaghaft an das Gehäuse und stellte erfreut fest, dass die Bewohner (Die leider nicht in den Ferien waren.) darauf sehr nervös reagierten und sofort damit begannen, einen etwa 720.000 Mann Wespen starken Spähtrupp ausschwärmen zu lassen, dessen Mitglieder, da bin ich sicher, im Falle meines Todes mit einer Ballonfahrt über die Alpen oder etwas ähnlich luxuriösem, belohnt werden sollten.
Ich machte also ein paar Photos und kroch von dannen, um niemals wieder zu kommen.
Achja und ich habe mir vorher noch ein großes Stück Haut von meinem Zeigefinger geschält.

8. Juli 2011

Kalauer LIII

Meine Milch hat einen Fettarm.
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Der Peli kann.
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"Alter, dieser Zug ist voll abgefahren."
"Ja und jetzt habe ich keine Ahnung, wie ich nach Hause kommen soll."
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Wer gute Türen will, geht nach Türingen.
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Fegefeuer ist völlig überholt. Es heißt jetzt Staubsaugefeuer.

1. Juli 2011

Oh, verdammt.
Ich habe gegen das Buntstiftspitzen-Abbrech-Verbot verstoßen. Das Haus ist bereits vom SEK umstellt.