30. September 2011

Dinge, die jemand vermissen könnte X

Diesen äh.. Regenschirm. Oder präziser gesagt: Die Überreste dieses Regenschirmes.

Den kann man aber bestimmt noch flicken.

29. September 2011

Photosafari

Hagebutte:
Schraub:
Schraubentestgelände:
Ein einsamer, verlassener Kassenbon:

26. September 2011

Kranstopfleber

Der Mastkran. Er bekommt immer reichlich zu fressen, damit er ordentlich fett wird. Und zu Weihnachten wird geschlachtet.

25. September 2011

22. September 2011

?

Ich weiß, es interessiert keinen, aber ich frage trotzdem:

Warum war der sezessionistischste prähistorische Kanalisationsschacht am temporal verzerrten Bezirk?

a) warm und trocken lagern
b) einer oder mehrere Regenbögen
c) Bananen
d) Thorvald Affenberg, der Reichsverweser von Großkolumbien
e) anhand der Größe der aufsteigenden Kohlköpfe

Für die richtige Antwort gibt es vielleicht einen der folgenden Gewinne:
- einen stabilen Verbindungsaufbau
- mindestens 34% von einem Alpaka
- Kubismus
- 2-Biphenylol
- nichts

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Furnier.

21. September 2011

Noch ein paar Restfotos aus dem Sommer, bevor der Herbst da ist:
Schmutzpilze:
gelbe Blumen:
grüne Beere:
Flechte:

15. September 2011

Der Möwenanteil

Warum kann sich diese Möwe ein Motorboot leisten und ich nicht? Und als wäre ihre eindeutige Überlegenheit noch nicht genug, verspottet sie mich auch noch mit ihrem Schnabel und den Federn und so. Das ist unfair und eindeutig ein Zeichen der sozialen Spaltung unserer Gesellschaft.
Ich finde, wir sollten eine Möwensteuer einführen, damit die Großverdienermöwen ihr Vermögen mit dem einfachen Volk teilen müssen. Ich gehe sogar noch weiter und fordere die Enteignung aller Großgrundmöwen, zum Wohle der einfachen Krabben!

13. September 2011

12. September 2011

Mooraal

Es war ein trüber Montagmorgen, als der Mooraal aus seinem Bau kroch, um Drüsen und Chlorophyll einzukaufen. Dunst hing über dem Moor und einige Platinen machten zwielichtige Geschäfte mit den Kaninchen. Der Mooraal aalte in Richtung seiner Einkaufskrabbe, als ihm der Temporaal begegnete, der wie immer zu spät dran war. Trotzdem nahm er sich die Zeit, für ein kurzes Gespräch mit dem Mooraal, da es um eine wichtige Angelegenheit ging.
Der Temporaal hatte bereits vor einigen Wochen seinen Kaktus bei einem Konzert der Monologaffen im sumpfigen Teil des Moores verloren und konnte – oder wollte – ohne diesen nicht leben. Also bat er den Mooraal nun darum, diesen wiederzufinden. Schließlich hatte der Mooraal ja schon letzten Sommer den Ohrring des Atomorbitaals wiedergefunden, den dieser an der Raststätte verloren hatte. Der Mooraal aß etwas Lakritz und stimmte dann zu. Schließlich hatte der Temporaal neulich seinen Rasensprenger lackiert und deshalb noch einen gut. Der Mooraal nahm noch eine kurze Beschreibung des Kaktus entgegen (grün, stachelig), salutierte vor einem Pilz und machte sich auf den Weg zum Sumpfmoor.
Er hatte gerade einmal den Lattenrost überquert, als der Globaal ihn erspähte. Der Globaal warf mit einem Stück Lanthan und ging auf Fuchsjagd, um die Aufmerksamkeit des Mooraals zu erlangen. Als dieser ihn bemerkte, verwickelte der Globaal ihn in ein Gespräch über Treckerreifen (pro oder contra?) und machte ihm ein unmooraalisches Angebot. Der Mooraal sollte, da er ja sowieso auf dem Weg zum Sumpfmoor war, einige Silikate über die Grenze schmuggeln und diese bei Aal Bundy abliefern. Im Gegenzug würde der Mooraal etwas Kontakt und ein Methylisothiazolinon erhalten. Der Mooraal versuchte dem Globaal zu erklären, dass Schmuggel in einer Zollunion unsinnig sei, aber der Globaal erzählte nur weiter von seiner Mooszucht und jonglierte mit Filzstiften. Genervt stimmte der Mooraal schließlich zu.
Er nahm noch eine Hand voll Zucker, stieg auf den Angebot und ritt in Richtung Parkplatz. Bis dahin hatte er längst vergessen, dass er Rasierschaum kaufen wollte. Er programmierte seinen Reciever bis zur Grenze und laichte unter einem Büschel Gras, bis er den Treffpunkt bei einem kleinen Pizzalokal erreichte. Er schnäuzte leicht in eine Ausgabe der Frankfurter Rundschau (das vereinbarte Zeichen) und übergab die Schmuggelware an einen Schnurrbart.
Von der Last befreit montierte der Mooraal einen Rauchmelder und setzte sich auf einen Kaktus am Wegesrand, um ein wenig zu entspannen. Er grüßte einen vorbeikommenden Portaal, der sich öffnete und einen Weg in eine Paralleldimension aus Fruchtgummi freigab. Dort lebte der Mooraal bis zum Wochenende, bis er schließlich zu seinem Bau zurückkehrte. Ohne Chlorophyll.

8. September 2011

Dinge, die jemand vermissen könnte V

Diesen .. Ich meine: Dieses ... Ääh.
Was ist das??
Von der Form her erinnert es an einen verbrannten Vogel oder so, aber bei näherer Betrachtung scheint es geschmolzenes Plastik oder Gummi zu sein.

5. September 2011

Mittelhelladikum

Da nächstes Jahr ja wieder Olympische Spiele sind, will ich die Gelegenheit nutzen und ein paar neue olympische Sportarten vorschlagen. Die meisten Disziplinen sind schließlich schon uralt und man sollte ab und zu auch mal was Neues ausprobieren.
Hier also meine Vorschläge:

Aale kaufen
Enten beim Gründeln beobachten
Evolution
Irgendwas mit Pilzen
Arme haben
Schnittchen machen
Kationische Polymerisation
Nierensteine ausscheiden

Würde mich sehr freuen, wenn davon bis nächstes Jahr etwas umgesetzt wird.
Sonst noch jemand Ideen?

Dinge, die jemand vermissen könnte IV

Der Griff von einem Reißverschluss:
Ich würde den vermissen.

3. September 2011

Damals noch... XII

Es war im Jahre 1901, als ich ein treuer Lakai des Schnabelmolchs in Galizien war. Die Stachelbeerkrise war seit kurzem vorbei und meine Aufgabe bestand vor allem darin, die Salatkatzen zu domestizieren. Ich watete gerade durch den Sumpf und erntete zu diesem Zweck etwas Garn, als die Nachrichtenfliege mir eine Botschaft des Schnabelmolches brachte, der mich zu einer Audienz bestellte.
Ich bestand noch eine Weile aus Acetat und ging dann zum Regierungsgehäuse. Am Tor hinterlegte ich ein paar Fischschuppen und wurde in den Thronsaal gezogen. Der Schnabelmolch begrüßte mich ostentativ und lud mich zu einem Teller Humboldt ein. Nachdem er eine Käserei unter seinem Schreibtisch versteckt hatte, teilte er mir beunruhigende Neuigkeiten mit. Der Schneckenkönig hatte am Tag zuvor als Reaktion auf Kirschholzfurnier den Krieg erklärt und bedrohte mit seinen metallfressenden Kühen die Ostgrenze. Entsetzt schraubte ich ein Thermometer an die Decke.
Der Schnabelmolch leckte an einem Radiergummi und gab mir einen Spezialauftrag. Ich sollte so schnell wie möglich einen Eimer Pilze zur Grenzgarnison bringen und dort dann einen Elektrohobel dragieren. Wespen. Ich packte also sofort mein Kaleidoskop und einige Bisamfelle in meine Glücksdose und machte mich auf den Weg zur Grenze.
Es dauerte nur wenige Stunden, bis mein Weg von einem Astatigel versperrt wurde. Als ich ihn sah, versteckte ich mich sofort im Kies und machte Geräusche wie ein Gewebe, um der Entdeckung zu entgehen. Es war aber bereits zu spät. Der Astatigel stürmte auf mich zu und drohte mir mit einem Pfannenwender. Ich warf eine Digitaluhr und griff zu meinem Sonnenschutzspray, um auf einen Angriff vorbereitet zu sein. Dazu kam es jedoch nicht.
Wir standen uns einige Minuten gespannt gegenüber und zitierten Bill Bryson, als unerwartet der Zug einfuhr. Der Astatigel hatte ganz vergessen, dass aufgrund einer Aluminiumplage der Fahrplan verändert wurde und der Zug somit eine halbe Stunde früher als sonst abfuhr. Also verabschiedete der Astatigel sich mit einem Stück Draht und fuhr ab in Richtung Küste, um Kalk zu beobachten.
Ich hörte auf, die Farbe grün in Frage zu stellen und lief weiter zur Grenze. Dort angekommen übergab ich die Pilze an den Garnisonskommandanten, der gerade dabei war, einige Plüschtiere mit Nutella zu überziehen. Ich hielt mich daraufhin etwas abseits und starrte einige Zeit einen Stein an, als plötzlich große Aufregung ausbrach. Eine Späherkuh des Schneckenkönigs hatte das Minenfeld überwunden und knabberte DVD-Rohlinge vor der Befestigung. Ich zögerte nicht lange und griff sofort zu einem gelben Plastiklöffel, den ich der Späherkuh auf den Rücken legte. So war sie lange genug abgelenkt, um es mir zu ermöglichen, endlich den Extruder in die Garage zu stellen, damit der nicht nachts im Regen steht.
Für meine Verdienste wurde ich schließlich mit dem goldenen Seeigel ausgezeichnet und reiste bald nach Smolensk, um dort Teppichmuster zu bewirten.

1. September 2011

Ist das die politisch korrekte Bezeichnung für eine Schule?