29. Oktober 2011

Mitglied in der Schleudergang

Ich habe einen neuen Mitbewohner:
Ich musste ihn mit meinem Bruder die Treppe hochschleppen und jetzt kaut er meine schmutzige Wäsche durch.

26. Oktober 2011

Auf den Grund gegangen

Ich habe mich für den Selbstversuch geopfert und herausgefunden, dass 5kg Nutella bei einer Person etwa sechs Monate halten.

21. Oktober 2011

Dinge, die Penny vermissen könnte

Diesen Einkaufswagen:
Vielleicht.
Oder hier auf dem Bordstein hat ein Mini-Penny eröffnet und das ist deren einziger Einkaufswagen.

20. Oktober 2011

Da bin ich platt, Fisch

Auf dem Gehweg am Hindenburgufer lag dieser tote Miniplattfisch:
Was mag wohl seine Geschichte sein?
Möwenessen, dass zum Dörren in die Sonne gelegt wurde (fish jerky)?
Oder vielleicht wollte er in den Park gehen, um lustzuwandeln und hat vergessen, dass er außerhalb des Wassers nicht atmen kann. Verzweifelt nach Luft schnappend kreuchte er zum Wasser zurück und wurde schließlich von einem Gammablitz getötet.
Womöglich auch nur ein unbeteiligtes Opfer in einem Drogenkrieg.
Wir werden es wohl nie erfahren.

19. Oktober 2011

?

Können Sie die folgende Frage mit "Nein" beantworten?

a) Ja
b) Nein

(Zutreffendes bitte ankreuzen)

16. Oktober 2011

Dinge, die jemand vermissen könnte XII

Diese Qualle:
Hat irgendjemand seine tote Qualle am Strand liegen gelassen? Niemand? Kommt schon, die ist doch noch gut.

14. Oktober 2011

Terrormöwe

Terrormöwe in Eckernförde, kurz bevor sie einem hilflosen Passanten eine Niere heraushackt.

13. Oktober 2011

Das Leben des Thorvald Affenberg

Thorvald Affenberg wurde am 37.19.1769 als Sohn belgischer Zitronenwaffeln in Malmö geboren. Seine frühe Kindheit erlebte er vor allem auf dem Land, wo die Familie in der Nähe der väterlichen Ziegenfabrik einen alten Öltank bewohnte. Das Verhältnis zu seinen Eltern war von Beginn an rätselhaft. Seine Mutter brachte ihm bei, Nagetiere aus der Ferne zu ignorieren, während sein Vater ihm oft sagte, dass er ein ungeheuer liebenswertes Kind sei, allerdings beendete er den Satz komischerweise immer nach dem Wort „ungeheuer“. Sein jüngerer Bruder bestand die meiste Zeit aus Brokkoli.
Als er sechs Jahre alt wurde, kam Thorvald auf ein dragiertes Kartoffelinternat im Wald, wo er sich bald als hervorragender Schüler erwies. Er lernte schnell, den Kabeljau zu dominieren und wurde mit acht Jahren jüngster schwedischer Meister im schwammig Formulieren. Er machte mit 18 Jahren seinen Abschluss und begann, auf die freundliche Bitte seines Vaters hin, sein Studium der Gebäckfluffigkeit im weit entfernten Debrecen. Das sind 18 Fußballfelder. Dort lernte er auch seine erste Frau, Grimsnis Schmerzerzeuger, kennen, die sich kaum von einem Salat unterschied. Sie gebar ihm später zwei Kinder und etwas, das wie ein Basketball aussah.
Als Thorvald das Studium mit einem Platinüberzug beendete, zog er sich mit Brombeeren gefüllte Schuhe an und wurde Delegierter. Da er aber keine Ahnung hatte, was ein Delegierter überhaupt ist, wälzte er sich jeden Tag in einem Brennnesselfeld und ging häufig angeln. Das achte Jahr seiner Delegiertentätigkeit stellte schließlich einen Wendepunkt in Thorvalds Leben dar. Seine Frau trennte sich von ihm, da sie einen polnischen Würfelhersteller kennen gelernt hatte, der sich nicht für sie interessierte. Da sie in der Scheidung nicht nur die Kinder, den Basketball und seine Sammlung von Geschabtem, sondern auch seinen Delegiertenposten zugesprochen bekam, wurde er arbeitslos. Dieses Ereignis machte ihn deutlich kasachischer und er entschied sich, in die Politik zu gehen. Zu diesem Zweck wurde er zunächst Laichstellungsbeauftragter in einer evangelischen Fischzucht in Leck. Hier lernte er auch seine spätere zweite Ehefrau kennen, die ihm sofort auffiel, weil sie Kuhstiefel trug. Sie hatte keinen Namen, weil sie nicht an Namen glaubte. Thorvald nannte sie „Sozialökonomie“.
Thorvald musste leider bald feststellen, dass der Posten des Laichstellungsbeauftragten eine politische Sackgasse war. Zwar konnte er dort Marmeladenbrote essen und hatte eine Amsel in seinem Büro, aber ein Aufstieg zum Pollenkoordinator war ausgeschlossen. Nachdem er wiederholt bei Beförderungen übergangen worden war, aktivierte er frustriert den Axtmodus und wurde Statthalter in einem Trampolinverleih. Wie er später der Reichsverweser von Großkolumbien wurde, ist Historikern bis heute ein Rätsel.

12. Oktober 2011

11. Oktober 2011

5 Sekunden Regel

Mir ist gerade ein Stück Nutellabrot (selbstgebacken (das Brot, nicht der/die/das Nutella)) runtergefallen. Es schlug mindestens einen Salto und landete unglaublicherweise auf der Nichtnutellaseite unter dem Tisch. Ich haderte einen Augenblick mit mir selbst, hob es auf und aß es. Dann bemerkte ich einen kleinen Nutellafleck auf dem Laminat, der vom Brot entkommen sein musste. Ich wischte ihn mit einem (benutzten, aber das spielt keine Rolle) Taschentuch weg und mir fiel auf, dass das Taschentuch neben dem Nutellafleck auch mit einer dicken Staubschicht benetzt war. Mir fiel plötzlich ein, dass unter dem Tisch nie fege (ernsthaft: wer fegt unter dem Tisch?). Jetzt ist mir etwas schlecht.
Warum erzähle ich das eigentlich?

8. Oktober 2011

Kühlen Kopf bewahren.

Wurde heute mit interessanten Fragen konfrontiert:
"Ist der Kühlschrank bei einer Temperatur von 14 Grad zu warm? Wenn nicht, was ist die richtige Temperatur?"
Mir fielen spontan zwei Antworten ein, die eine deutlich wohlwollender als die andere. Ich kombiniere beide hiermit zu einem allgemeingültigen Ratschlag:
Stell den Kühlschrank einfach so ein, dass die Milch noch nicht fest wird und die Butter noch nicht flüssig.
Oder stell einfach wieder auf einen Eiskeller um, der hat keine Verwirrende Technik.

7. Oktober 2011

Kalauer LV

Das Urteil ist rechtskräftig. Links hingegen ist es eher schwächlich.
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Ich hab hier noch ein britisches Pfund rumliegen. Das sollte ich mal ins metrische System tauschen.
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Wenn es hier weiter so monoton ist, rufe ich die Polyzei.
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Der Meeresbewohner, der mich am meisten ankotzt, ist ja der Erbrochen.
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Ich werde demnächst Bassist in der Eurogruppe.

6. Oktober 2011

Dinge, die jemand vermissen könnte XI

Diese Thermoskanne:
Vermutlich nicht mehr funktionsfähig. Beim Gegentreten klang sie wie eine Rassel.
Obwohl, wenn sich jemand die Mühe macht, die zum Parkplatz zu fahren und sie dort auf dem Grünstreifen auszusetzen, dann vermisst er sie wohl doch nicht.

3. Oktober 2011

Sohl food

Woran merkt man, dass man neue Schuhe braucht?
Daran, dass man denkt, man hat einen Stein im Schuh, den auskippen will und einem diverse Teile der Sohle entgegenkommen.
Mir war vorher gar nicht klar, dass meine Schuhe überhaupt Metall enthalten.
Naja, ich bastle mir einfach ein neues Paar aus Maden und Sand.

(Der freundliche Hinweis "Du brauchst neue Schuhe." war übrigens auch ein deutliches Zeichen.)

1. Oktober 2011

Septober

Und heute so:
Das letzte Jahrhundert hat angerufen und will seinen Süßigkeitenautomaten zurück haben:
Oder zumindest die Währung.

Eichhörnchen!