31. März 2012

28. März 2012

Pakethühner

Geschichte enfaltet sich wie folgt:
Ich habe ein Paket bei Amazon bestellt. Vorgestern klingelt es also nicht lange nach dem Zenit an der Tür. Ich buzzere den Klingler ins Haus und lungere einen Moment an der Tür herum, es kommt aber niemand herbeigeeilt. Ich vermutete also den Postboten, der dieses Ritual regelmäßig vollzieht. Etwa eine halbe Stunde später brach ich auf zur Arbeit, warf noch einen Blick in den Briefkasten und fand dort eine krude auf einen Fetzen Papier gekritzelte Notiz, die ich als folgenden Text entziffern konnte:
"*Mein Name*. Es  war uns möglich ihn Paket beim Nachbaren *Name des Nachbarn, falsch geschrieben* 10le Haus Nr 11. abgeben"
Mir gefällt sehr der Hinweis auf die Hausnummer. Wenn der Bote mein Paket in einem anderen Haus abgegeben hätte, hätte ich auch herausgefunden, wo er wohnt und ihn mit einem räudigen Fuchs verprügelt. Ich habe nicht die geringste Vorstellung, was "10le" bedeuten soll.
Zusammengefasst klingelt der Paketbote also bei mir, um ins Haus zu kommen, ist dann aber zu faul, zwei weitere Stockwerke nach oben zu kriechen und gibt das Paket stattdessen bei einem Nachbarn ab. Danke, Hermes.

Herzgurke

"Herzgurken" klingt irgendwie nach Parasitenbefall. Wie Herzwürmer oder so.
"Mein Hund hat wieder Herzgurken. Der Tierarzt hat mir Tabletten mitgegeben."

25. März 2012

Blaues Band

Ich habe gestern und heute mal die Zeit gefunden, den Spätling beim Schlüpfen zu beobachten.
Hier meine Ausbeute:

*ergrün*:

Flauschige Kätzchen:

Die Fliegen kommen auch aus ihrer Winterresidenz am Mittelmeer zurück:
Und fressen hier gleich die Blumen auf.

Babybaum:

Moose und Gräser im Wald:

Noch mehr Moose und Gräser:

Vermodernde Blattreste offenbaren die Struktur:

Graben:

Blattwerk

Frühlingskatze wirkt ein wenig unwirsch:

20. März 2012

Reste - Juli 2010

Das Restgut vom Juli 2010 enthält erstaunlich viele Tierchen.
Fangen wir doch einfach mal an:

Huhn!
Es huhnt herum. Bei uns zu Hause hühnern tatsächlich einige Hühner frei umher. Und einige Gänse. Das gibt der Wohnsituation doch einen Hauch von Landleben.

Ein Zerschmetterling auf dem Weg:
Provokativ versperrt er dem Reisenden die Passage. Nur gegen Zahlung von Wegzoll konnte ich an jenem Tag passieren.

Irgendein bizarres Rieseninsekt:
Es handelt sich vermutlich um einen sizilianischen Hirnschlürfer. Sofern ich richtig informiert bin, kommen diese nachts durch das offene Fenster ins Schlafzimmer geflogen und nunja.. schlürfen Hirn. Nach dieser Begegnung habe ich nie wieder bei offenem Fenster geschlafen.

Mauerbewuchs an der alten Eiderkanalschleuse bei Rathmannsdorf:
Wie Ian Malcolm schon sagte: "Die Natur findet immer einen Weg."

Waldrand:

Die Zeit verrinnt:

Fliege:

Schwalbennester im Kliff der Steilküste bei Waabs:
Könnten natürlich auch die Bohrlöcher von Angeliter Riesenbohrwürmern sein, die sich in den letzten Jahren immer weiter nach Süden ausbreiten.

Der Schwarm:

Eine Pflanze. Irgendwo.
Ich habe keine Ahnung, wem der Finger gehört.

Biene auf Blume:
Ich weiß, ich zeige normalerweise kein pornographisches Material, aber ich denke, das ist vertretbar, wenn man es als Aufklärungsmaterial ansieht.

Vulkanische Kiesel:

Gewundener Baum:
Warum der sich wohl so windet? Ist ihm die Situation unangenehm?

Bewaldeter Fels in einem Steinbruch:

Knochen:

Ein fröhlicher Marienkäfer auf meinem Bein:
Ich mag Marienkäfer.

17. März 2012

Reste - Juni 2010

Hier die als würdig befundenen Restmassen aus dem Juni 2010:

Ein wenig Rapsblüte:

Löwenzahnsaat:

Wald:

Leckere Donuts mit crunshigen Kinderstückchen:

Das Auge eines alten Fahrrads:

Die Galionsfigur des selben Fahrrads:
Irgendwie löwig.

Sumpfgebiet hinter dem alten Holzschuppen:
Etwas links von meinem Standort bin ich mal fast in ein Reh getreten. Keine Sorge, es war schon tot. Das hat die Sache aber nicht appetitlicher gemacht. Ich war schon etwas erstaunt, als ich ein wenig auf der Suche nach Photomotiven umherstreifte und mein Fuß plötzlich über einem halb skelettierten Brustkorb schwebte. Normalerweise wird man schließlich schon von Weitem durch den Geruch auf sowas Aufmerksam gemacht. Naja.

Kamille:
Sie kamillt ein wenig vor sich hin.

Waldkatze:
Einer der seltenen Momente, in denen meine Katze an der frischen Luft mal lange genug still gehalten hat, um ein Photo von sich machen zu lassen. Kurz darauf ist sie von Panik ergriffen (Ihr wisst schon: Natur, Geräusche, Bewegungen. Alles sehr gefährlich.) weitergeflitzt.

Road to nowhere:

Gegenlicht:

Gras:

Wer hat Lust, sich ein bisschen in den Schatten zu setzen?
Gleich links von dieser Aufnahme ist einer der alten Melkplätze. Als wir noch Vieh hatten, liefen auf der Wiese daneben im Sommer die Milchkühe und mein Vater ist zweimal am Tag hingefahren, um sie auf besagtem Melkplatz zu melken. Abends sind mein älterer Bruder und ich immer gerne mitgefahren. Wir kletterten mit auf den alten Melktrecker (Ja, der hieß so, weil man damit zum melken gefahren ist.) und tuckerten dann über den holprigen Feldweg hierher. Beim Gas geben stieß der fast antike Trecker blaue Rauchschwaden aus, was mein Bruder und ich im Alter von fünf oder so Jahren natürlich supertoll fanden. Während Papa dann die Kühe an die Maschinen gestellt und angezapft hat, haben wir Kinder in der Natur gespielt. Wir sind im Wald herumgekrochen, sind auf die knorrigen alten Eichen am Wegesrand geklettert (Nicht sehr hoch, aber immerhin) oder haben im Graben Kaulquappen gefangen und die Insektenlarven beobachtet, die sich im Wasser tummelten.
Eine schöne Zeit.

Unendliche Weiten Weiden:

15. März 2012

Malen mit Baumstämmen

XXL Straßenmalkreide (19,5cm x 4,5cm):
Für die Kinder, die im Haptikunterricht nicht mitgeschrieben haben, weil ihr Stift zu klein war.

13. März 2012

Pülz

Hier ein neuer Abenteuercomic:
Jetzt mit weniger Farbe.

12. März 2012

Dinge, die jemand vermissen könnte XXIX

Dieses Fahrgestell eines Nagelclippers:
Wie ist es dort hin gekommen? Und wo sind die restlichen Teile hin?

10. März 2012

Durch die Vitaminmangel gedreht.

Es hat nun einen eigenen Scanner. Und es wird ihn benutzen, um weitere Comics zu veröffentlichen. Jene ergeben immer noch keinen Sinn.

9. März 2012

Reste - Mai 2010

Die Zeit ist reif für das Restmaterial aus dem Mai 2010. Glaube ich.

Junge Kastanienblätter:
Ich bin echt ein Fan der Farbe von frisch geschlüpften Kastanienblättern. Ich mag grün ganz allgemein, aber dieses zarte Leuchten ist noch mal ganz besonders. Ich kann den nächsten Frühling kaum erwarten.
In den letzten Jahren wurden unsere Kastanien immer von Miniermotten heimgesucht. Als es angefangen hat, waren die Bäume schon im Juni kahl, aber über die Jahre hat sich die Lage wesentlich gebessert, so dass die Kastanien wieder den ganzen Sommer über Blätter tragen.

Alter Torpfosten:
Das Tor liegt mittlerweile links daneben im Gestrüpp.

Wurzelknolle:

Das erste Blattwerk im Wald:

Freundliche Hochlandrinder:
Die finde ich irgendwie niedlich, weil ihnen immer die Frisur vor den Augen hängt.

Ein Insekt labt sich an einer Blüte:

Steinbewuchs:

Strahlender Sonnenuntergang:
Ich sehe mir gerne Sonnenuntergänge an. Dafür gibt es zwei Gründe: Ich mag die bunten Farben am Himmel und Sonnenaufgänge sind meistens zu früh.

Ein einzelner Schwan auf der Ostsee:
Vermutlich will er vom Campingplatz  wegkommen.

Ein paar kleine Blümchen:

Wild:
So richtig wild kommt mir dieses Wild aber gar nicht vor...

Das im Abriss befindliche Parkhaus an der Mensa:
Es wurde echt Zeit, dass das Teil eingerissen wurde, da es, dem Anschein nach, kurz davor stand, von alleine einzustürzen. Der Beton war schon überall voller Risse und in den letzten Monaten der Benutzung wurden eine ganze Reihe Holzbalken zur Verstärkung ins Untergeschoss gestellt. Ich habe es immer vorgezogen, auf der oberen Ebene zu parken. Wenn die Konstruktion dann zusammengeklappt wäre, wäre mein Auto halbwegs unbeschädigt auf einem Trümmerhaufen stehen geblieben. Vermute ich.

Rapsblüte:
Kein Frühling ohne anständige Rapsblühung.

Pflanzengedöns:

Der Waldrand von hinten:

Düsterwald:

Frühstückskuchen:
Kuchen zum Frühstück. Frühstückskuchen.

Ein Blick aus dem Fenster.
Der Qualm kommt von der Heizung im Gebäude gegenüber.