29. Juni 2012

Bildmaterial

Für den Zusatz gibt es einen Platz in meinem Herzen:

Niedlichkeitsüberschuss:

Was zum Henker ist das?
Echt jetzt. Was ist das? Und warum will es seine Eier in meinem Auge legen?

Blütenstaub:

Besonders die Frau scheint unheimlich schnell zu wandern:
Oder das ist eine coole Saiyajin-Frisur.

Insekt auf meiner Hand:

25. Juni 2012

Partymeile

Ich bin heute, einen Tag nach Ende der Kieler Woche, einmal über die verrottenden Überreste eben jener Kieler Woche gekrochen und habe neben einigen verstorbenen Regenschirmen Folgendes gefunden:

Das gehört da vermutlich nicht hin...

Zerrissene Unterwäsche:

Ich danke für eure Aufmerksamkeit.

24. Juni 2012

Berlin - Randbemerkungen

Als kleinen Zusatz zur Berlinreise fehlen definitiv noch die Kleinigkeiten vom Wegesrand, die eventuell auch jemand vermissen könnte.

Meine erste Berlin-Büroklammer:
Sie lag in der Nähe das Bahnhofs Friedrichstraße. Und ich wurde nur ein kleines bisschen blöd angestarrt, als ich sie ablichtete.

Was darf man in diesem Spaßverderber-Hotel denn überhaupt im Klo runterspülen?
Moment, ich hole schnell einen Büffel. Der ist nicht abgebildet.

Da vermisst ganz sicher jemand seinen hässlichen Flip (Wenn beide Flip-Flops heißen, muss ein einzelner logischerweise Flip oder Flop heißen, oder?).

Angewandte Logik 2.0:
Wenn man nach dem Namen geht, ernähert sich der Bienenfresser von BIENEN!

Ein einsames Brillenglas im Tiergarten.
Ich habe das dumpfe Gefühl, dass das sehr vermisst wird. Kann man Brillengläser überhaupt einfach so verlieren, ohne dass man es merkt?

An der Siegessäule lag diese Elefanten-Fingerpuppe.
Jedenfalls hoffe ich, dass die für den Finger war.

Kaum benutzter Kamm mit leichten Gebrauchsspuren:

Bei der Allround Autovermietung kann man also auch T-34-Panzer mieten?

Eine grüne Büroklammer:
Sieht sehr festlich aus.

Vor dem Berliner Dom konnte jemand seine Begeisterung anscheinend kaum noch zügeln:

Schnecke verhält sich schneckenhaft:

Blindes Gesicht:

Und zu guter Letzt noch eine Büroklammer direkt am Brandenburger Tor:

Und damit nun ein endgültiges Ende der Berlinbilder. Ich danke für die Aufmerksamkeit.

23. Juni 2012

Berlin II

Für die Ungeduldigen folgt nun der zweite Teil meiner Berlineindrücke. Viel Spaß damit.

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, ausgedehnt durch den Tiergarten zu schleichen und schließlich bei der Siegessäule anzukommen:
Gut erkennbar das oberste, nachträglich eingesetzte Segment, an das keine vergoldeten Kanonen, sondern Eichenlaub angebracht ist.
Am Sockel der Säule sind Reliefs angebracht, die Szenen aus den sogenannten Einigungskriegen zeigen. Diese wurden nach dem Zweiten Weltkrieg entfernt (und dabei teilweise beschädigt) und erst zur 750-Jahr-Feier in bewusst fragmentarischem Zustand wieder angebracht.
So kommt es, dass hier ein deutscher Soldat einem Kameraden den Kopf abschlägt:

Nicht weit entfernt, am Rande der "Fanmeile", traf ich dann auf das Sowjetische Ehrenmal für im Zweiten Weltkrieg gefallene Rotarmisten:
Ein beeindruckendes Gebäude zum Gedenken an die..
Hey, hör auf, die Haubitze zu laden!
Dieser Hummer hat zu viel Freude an Kriegsgerät.

Nach zwei Tagen entschied sich das Wetter netterweise, auf Mistwetter umzuschlagen. Aber egal, ich wollte eh noch ein paar Museen heimsuchen.

Zunächst versuchte ich aber, meine alten Lateinkenntnisse auszugraben:
Mal sehen. Friedrich, König, ... apollini ist bestimmt eine gefüllte Nudel, et ist und und musis ist sicher Kartoffelmus. Es handelt sich also um die Speisekarte von König Friedrich. Cool.

Bevor das Deutsche Historische Museum öffnete, warf ich schon mal einen Blick auf die Museumsinsel:
Die hatte ich mir ursprünglich größer vorgestellt.

Der Berliner Dom ist sehr beeindruckend:

Oh, das Museum öffnet. Nichts wie rein.
Astrein, eine Flak 88:
Ich sollte den Hummer lieber fernhalten.

Karl der Große schien unbeeindruckt:

Ein paar Ritter chillen erstmal ne Runde:
Die sehen aus, als wären sie in einer Gang.

Erfolgreich von der Flak ferngehalten, freundet der Hummer sich schließlich mit Bismarck an:
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gerne ich den Hummer auf seinen Kopf gesetzt hätte, wie einen Hut. Aber die patroullierenden Sicherheitsleute sahen absolut nicht so aus, als würden sie da Spaß verstehen.

Manchmal wache ich nachts schweißgebadet auf und frage mich, worüber Lenin sich eigentlich so freut:

Wo ist denn jetzt der Hummer hin?
Ach verdammt! Raus da!

Um ja jeglichem schweren Kriegsgerät aus dem Weg zu gehen, entschied ich mich als nächstes für das Alte Museum:
Da musste ich sogar meine Tasche an der Garderobe abgeben. Und das Sicherheitspersonal erschien mir noch humorloser, was das Berühren und Dekorieren der unbezahlbaren Kulturschätze anging. Also kein Hummer.

Stattdessen ergötzte ich mich an skythischen Goldschätzen:

Und an den fantastischen Skulpturen römischer Bildhauer. Wie zum Beispiel diesem ääh.. Hund?
Welcher dekadente Exzentriker hatte das zu viel Geld übrig und ließ einen Bildhauer eine Skulptur von seinem Hund anfertigen? Bizarr.

Vorsicht Stufe:
Sie führt dazu, dass man seinen Torso verliert.

Und damit beende ich meinen Rundgang durch Berlin mit einer Ansicht des Hauptbahnhofes:

Abschließend kann ich einen Ausflug nach Berlin nur empfehlen. Wobei das wahrscheinlich absolut unnötig ist, da ich der einzige Mensch in diesem Land war, der bis jetzt noch nie die Hauptstadt besucht hatte.

22. Juni 2012

Berlin I

So sah ich mich denn genötigt, einen Ausflug nach Berlin zu machen.
Etwa vier Tage Berlin in etwa einer metrischen Tonne Photos dokumentiert möchte ich natürlich, wie angedroht, mit meinen Lesern teilen. Und damit der Post nicht das ganze Internet in Beschlag nimmt, sollte ich ihn wohl besser aufteilen.

Am Montag ging es also auf nach Berlin. Und dieses mal war die Begleitung meiner Wahl der Plüschhummer. Jochen wäre auch gerne mitgereist, aber eine Fahrt von vier Stunden im Kofferraum konnte ich ihm nicht zumuten und wenn er vorne sitzt, wird ihm immer schlecht.

Durch den Wetterbericht auf 32°C vorgewarnt, hat sich der Hummer natürlich vor Fahrtbeginn erst einmal mit Wasser eingedeckt:
Und mit Oreos. Keine Reise ohne Oreos.

Aber sich dann an der ersten Raststätte über meinen Kopenhagener mit Marzipanfüllung hermachen:

Etwa 32.000 Insektenleichen auf der Windschutzscheibe später und dank fehlender Klimaanlage anständig durchgeschmort, landete man schließlich in der Bundeshauptstadt. Erfreulicherweise gab es in Hotelnähe kostenlose Parkplätze am Fahrbahnrand. Und obwohl die Gegend etwas heruntergekommen aussieht, hat mir niemand die Reifen geklaut.

Das gewählte Hotel muss auch schon mal bessere Tage gesehen haben.
Das hoffe ich zumindest.

Im Innern war es aber sauber und freundlich.
Und die praktische Lage in der Einflugschneise des Flughafens Tegel macht jeden Nachteil wett.

Nach dem Einchecken hat uns nichts mehr gehalten. Sofort ging es mit der U-Bahn in Richtung Mitte zum Sightseeing. (U-Bahnen sind unter der Erde.)
Unter den Linden hindurch attackierte ich zuerst das Brandenburger Tor, dessen Anblick erbrechenswerterweise durch die hässlichen Stahlkonstruktionen der "Fanmeile" dahinter völlig verschandelt war:
Ist wohl das dümmste, was man machen kann, Berlin. Seine Wahrzeichen so zu verunstalten.
Nunja, zum Glück ist das Brandenburger Tor brandenburgisch genug, um mich das auch bald vergessen zu lassen. Mir erschien das Tor übrigens kleiner, als ich es mir vorgestellt hatte.

Auf Drängen des Hummers zogen wir sodann einige Schritte weiter zum Reichstagsgebäude:
Trotz der Schmelzsonne konnte ich nicht umhin, lange im Freien zu verharren, um mich an diesem beeindruckenden Bauwerk zu ergötzen. Und es ist auch noch bedeutend größer, als ich es mir vorgestellt hatte.

Den Schatten vereinzelter Bäume suchend ging es dann weiter in Richtung Kanzleramt:
Ich habe artig gewunken, aber Angela hat sich nicht einmal am Fenster gezeigt. Unhöflich.

Um Alexander Platz zu machen, habe ich mir auch kurz die Weltzeituhr angesehen:
Ein ziemlich hässlicher Klotz. Und ich glaube, dass die nicht einmal Sommerzeit anzeigt.

Und der Fernsehturm spiegelt sich frech in einer Glasfassade:

Nach dem langen Tag förmlich ausgehungert, hat der Hummer schließlich am Abend noch einen ganzen Burrito verschlungen, der ungefähr so groß war, wie er selbst.
In dem Laden gab es auch frisch gehäckselten Apfelsaft, für den alleine sich der Besuch lohnt. Der Burrito war natürlich auch gut.

Am nächsten Tag hatte die Hitze zum Glück etwas nachgelassen und Berlin war in seinem Vorhaben, mich mit dem Asphalt zu verschmelzen, gescheitert.

Auf ging es zu dem wichtigsten Grund, der mich überhaupt nach Berlin getrieben hat: Dem Museum für Naturkunde:
Während ich vor dem Eingang noch etwas im Schatten saß, um die drei bis vierzehn Grundschulklassen vorzulassen, bemerkte ich Skandalöses: Der untere Keks dieses Oreos ist falsch herum angeklebt:
Ich war kurz versucht, in Panik auszubrechen, sah mich dann aber doch gezwungen, sämtliche Beweise aufzuessen.

Endlich im Innern kann man nur erstarren beim Anblick des größten Brachiosaurus-Skelettes der Welt, das bis zur Decke reicht. Natürlich konnte ich nur daran scheitern, es vollständig abzubilden, daher müsst ihr mit seinem kleineren Gefährten, dem Apatosaurier, vorlieb nehmen:

Gleich dahinter lungerte auch noch ein Stegosaurus herum:
Den fand ich so toll, dass ich mir im Museumsshop auch gleich sein kleines Abbild mitnehmen musste.:
Das lebt jetzt auf meinem Schreibtisch.

In der umfangreichen Mineraliensammlung bewunderte ich diesen niedlichen Antimonitigel:

Während der Hummer seine Vorfahren besuchte:
Großonkel Steve hat sich etwas gehen lassen.

In der Ausstellung über Wildtiere in der modernen Stadt begegnete mir dann dieses sehr bizarre Ausstellungsstück:

Sehr erfreut war ich allerdings, einen Gefährten von Filzi zu entdecken:
Mir gefiel die Idee, in dem Ausstellungsraum ein paar ausgestopfte Tierchen wie Eichhörnchen und Ratten wie zufällig zu verteilen. Passt gut zum Thema.

Sehr beeindruckend war auch die riesige Ausstellung eines Teils der Nasspräparate:
Ein riesiger Raum voller eingelegter Fische.

Und damit dann erst einmal genug für heute. Morgen mehr.