26. August 2012

Tierpack in Gettorf

Ich war heute zum ersten mal seit mehreren Generationen mal wieder im Regenpark Tierregen Tierpark Regen Tierpark Gettorf. Es hat geregnet. Aber zum Glück nicht allzu viel.

Zu meiner Überraschung und Freude entdeckte ich gleich am Eingang die Nasenbären:
Ich wusste gar nicht, dass es hier überhaupt Nasenbären gibt.

Und als ich die Flamingen erblickte, war ich etwas betrübt, dass ich Jochen nicht dabei hatte. Er hätte sie bestimmt gerne angeschwiegen.

Irokesentaube:

Wilder, abblätternder Lack und Rost:
Und das, wo hier sonst alles im Gehege ist.

Diese Ralle zum Beispiel:
Überhaupt gibt es hier eine Unmenge von Vögeln.

Vögel, die sich an ihrem Nahrungsbrei laben:

Eine Feder im Gewächs:

Das gierige Zebra versucht, seinen unstillbaren Hunger nach Zwieback zu befriedigen:

Skeptischer Laufvogel ist skeptisch:

Kamel:

Sehr cool fand ich die begehbare Voliere, die einem Gelegenheit gab, den bunten Vögeln ganz nahe zu kommen:

Und das Nahverkehrssystem der Wellensittiche zu beobachten:

Aus reiner Boshaftigkeit hatte ich natürlich auch meine Videokamera mitgenommen. Und sie benutzt.
Federvieh:


Und außerdem das unfassbare Grauen.
Dieses Fahrgeschäft für Kinder bewegte sich geisterhaft ohne menschliches Zutun. Es ist offenbar von einem Dämon besessen.

Seht doch nur in diese leeren, seelenlosen Augen.

24. August 2012

Photolicious II

Ich kann einfach nicht aufhören!
Ich war heute schon wieder im Zuhausegarten. Und schon wieder hatte ich meine Kamera dabei. Kameras um genau zu sein. Es tut mir so Leid.

Freestylespinne:
Sie hat sich lange dagegen gewehrt, in den Fokus zu gelangen.

Seit Jahren ohne Wäsche, klammert sie sich nur noch an die bloße Existenz:

Da könnt ihr euch selber Gedanken zu machen:
Wer nicht sofort an "Die Hoden des Waldes" dachte, möge sich bitte melden.

Schraub:

Fette Spinne in der Scheune:
Ich mag Spinnen ja irgendwie nicht.

Moos auf dem alten Anhänger:

Und ganz nebenbei habe ich noch die Zeit gefunden, eine Hummel bei ihrer Mahlzeit auf einer Distelblüte zu filmen:

23. August 2012

Photolicious

Heute habe ich mal wieder einen Ausflug in urbane Kanalnähe gemacht und habe - Überraschung! - meine Kamera mitgenommen.

Irgendeine Flauschblume:
Die Blüte sieht ein wenig danach aus, als würde sie die Zunge raus strecken. Oder die Zungen.

Mehr Gewächs mit Blüten:

Babybrombeeren:
Es sieht irgendwie aus, als würden sie in Nestern sitzen.

Zur Abwechslung mal eine Nahaufnahme von einer Blüte:

Im Schatten:

Ein Schiff in der Kanalschleuse:

Ein- oder ausgesperrt?

21. August 2012

Moderblock

Ich habe mich heute mal entschieden, da endlich die direkte Sonneneinstrahlung deaktiviert wurde, den Strand zu besuchen. Und da hier angeblich irgendwo ein Motorblock im Kies residiert, habe ich natürlich eingerichtet, dass ich seinen Weg kreuze.

Zunächst gilt es allerdings, die von UN-Truppen überwachten Strandregeln zu verinnerlichen:

Und kaum ist man drei Schritte gegangen, muss man verärgert feststellen, dass irgendeine Krabbe alle Regeln über Bord geschmissen und einfach seinen Handschuh am Strand zurück gelassen hat:
Schlimm sowas.

Diese Creme lasse ich noch gerade so durchgehen, da sie sich wahrscheinlich nur kurz ausruht und später weiter zieht, um Brötchen zu holen.

Ich hatte hier irgendwo neulich mein Auto geparkt...

Vermoderblock:

Rostdichtung:
Die hält den Rost drinnen. Oder draußen.

20. August 2012

Montag

Der Montag ist also jetzt fast herum und ich kann mich all der spannenden Eindrücke nicht erwehren. Hier nur eine kleine Auswahl meines faszinierenden Tages:

Was ist denn da bitteschön in der Schokoladenfabrik schief gelaufen?
Wer konnte da nicht zählen?

Und ich finde in letzter Zeit immer häufiger diesen Zettel unter dem Scheibenwischer meines Autos:
Muss ich jetzt tatsächlich den Tagen nachtrauern, in denen man noch laminierte Kärtchen mit Kalender auf der Rückseite an die Seitenscheibe gesteckt bekam?

19. August 2012

Sommerdeko

Ich finde, es war langsam an der Zeit, die alte Osterdeko endlich abzulösen:

18. August 2012

Dinge, die jemand vermissen könnte XXXIX

Der Wegesrand birgt auch in diesen Tagen wieder Schätze für das aufmerksame Auge.

Dinge, die Netto vermissen könnte:

Ein Paar Schuhe:
Meine Theorie zu ihnen lautet, dass der Besitzer vermutlich seine Sohlen mit Klebe bestrichen hat und während er auf die Aushärtung wartete, wurde er von einem Alien-Traktorstrahl hinauf ins Mutterschiff gezogen. Seine Schuhe blieben einfach Kleben.
Grüß mir die Sterne, unbekannter Schuhloser.

Partyteller "Pommespampe":
Stilecht serviert auf einer Hecke.

11. August 2012

Gartenphotos

Ich habe heute wieder einige Zeit im Zuhausegarten verbracht. Also genau genommen habe ich mit meiner Kamera Insekten gejagt. Und da ich sicher bin, dass es keinen interessiert, werde ich die Photos wie gewohnt mit meinen Photos teilen.

Eine Hummel labt sich am Springkraut:
Im Hintergrund grasen ein paar wilde Renaults.

Eine hübsche gelbe Blüte ohne Insekten:

Zwischendurch hat eine prähistorische Risenlibelle versucht, meinen Arm zu fressen:

Die Uhr ist übrig geblieben.

Zerschmetterling auf einer Distelblüte:

Saatgut:

Kätzchen im Schatten:

Falter:

Kies im Zwielicht:

Ich finde Libellen ja irgendwie ekelig:
Die ist etwa so groß wie Alabama.

10. August 2012

Über norddeutsche Landwirte

Schon rein abstammungstechnisch habe ich viel übrig für norddeutsche Landwirte.
Norddeutsche Landwirte sind vermutlich die robustesten Lebewesen auf diesem Planeten. Extremophile Bakterien in kochender Säure? Tausendjährige Schwämme im Eismeer? Lächerlich! Der norddeutsche Landwirt latscht um fünf Uhr morgens in Schlappen und Unterhemd durch 18 Zentimeter frisch gefallenen Schnee, um die Hühner zu füttern. Hühner wissen das nicht zu schätzen.
Seesterne können gewaltsam verlorene Gliedmaßen nachwachsen lassen. Seesterne sind die weinerlichen Kinder der Tierwelt. Ein norddeutscher Landwirt verliert bei der Ernte acht Finger im Dreschwerk, sieht es als eher zweitrangig an und drischt erst einmal die Gerste zu Ende, bevor er über den Knick zum Hausarzt steigt. Krankenhäuser sind für Stadtmenschen. Die Finger werden vorher aufgehoben, durch abpusten von oberflächlich anhaftenden Ästen und Kaninchen befreit und im Mund frisch gehalten. Oder in einem Glas von Omas eingelegten Kürbissen. Die halten da drin schließlich auch schon seit 1973.
Im Empfangszimmer der Praxis trifft man zufällig Jürgen Ratteneimer. Man schnackt ausführlich über den Feuchtigkeitsgehalt des Getreides, über die finanzielle Situation von Jürgens Vetter Ingwer Wurmfänger, dem der ganze Raps abgesoffen ist und amüsiert sich königlich über die bereits zweite junge Arzthelferin, die beim Anblick blutiger Handstümpfe und eingelegter Finger in Ohnmacht fällt. Stadtmenschen.
Doktor Brockhorst kommt nach zweieinhalb Stunden schließlich von einem Hausbesuch zurück und stößt mit unserem Landwirt erst einmal auf die Konfirmation des Zweitgeborenen an. Acht mal, weil der Doppelkorn so schön runter geht. Mit der endlich ruhigen Hand werden die Finger mit Tackernadeln und Isolierband fixiert und der Patient wieder aufs Feld geschickt, das sich ja nicht von selbst pflügt.
Es würde mich auch kaum wundern, wenn ein norddeutscher Landwirt im Angesicht eines wütenden Polarbären wie eine Eidechse eine oder zwei Gliedmaßen abwerfen würde, um sich dann auf blutigen Stumpen 30 Kilometer durch Dornengestrüpp und Giftschlangen in Sicherheit zu robben. Streicht das. Ein norddeutscher Landwirt würde im Angesicht eines wütenden Polarbären eine mitgeführte Pflugschar oder ein Beil zücken und es auf einen mild unangenehmen Nachmittag ankommen lassen. Norddeutsche Landwirte sind bescheiden, aber der Beiname "Bärentöter" hat in der Schleiregion immer noch einen guten Klang.
Norddeutsche Landwirte würden auch nie einen Handwerker rufen. Aus dem simplen Grund, dass ein norddeutscher Landwirt alle Handwerker zusammen ist. Mit einem Hammer in der Hand wird er zum Zimmermann. Er repariert Bodendielen, Schränke und Dachstühle. Er zimmert aus trockenen Zweigen und Laub eine Finnische Sauna im Keller oder einen neuen Südflügel mit Bibliothek, weil die Frau doch so gerne liest. Wenn Bäume in der Nähe sind, erhält man auch schon mal eine Blockhaussiedlung. Gib ihm ein Schweißgerät und er mutiert zum Metallbauer, der einen Zaun aus Eiffeltürmen um den Kartoffelacker zieht, um Drachen abzuhalten. Mit einem rostigen Klappspaten erhält man einen formidablen Tiefbauer, der Stromkabel, Glasfaserleitungen und russische Erdgaspipelines quer über den Hof verlegt oder zwölf Hektar Rübenkoppel mit einem neuen Vorratsraum unterkellert. Mit einer Kettensäge im Gepäck übersteht er auch jede Zombieapokalypse.

Damit erst einmal genug.

7. August 2012

Dörte

Meine neue Mitbewohnerin Dörte feiert ihre Taufe mit einer Dose Mais:

5. August 2012

Tierpack in Hagenbeck

Heute war Ausflugstag. Und er führte mich nebst Begleitungen in den Tierpark Hagenbeck im lauschigen Örtchen Hamburg.
Also um acht alle ins Auto geschaufelt und ab in Richtung Hansestadt, um Unmengen von Tierchen zu begutachten.

Eintrittskärtchen:
Und ja, meine war die mit den Flamingos drauf! Jochen wäre stolz auf mich.

Und auf ging es in das Elefantenhaus.
Meine Wahrnehmung schwankte lange zwischen "Das niedliche Elefantenbaby spielt gerne im Wasser." und "Das niedliche Elefantenbaby ertrinkt gerade.":
Es spielte nur gerne im Wasser.
Und obwohl es sich um faszinierende Geschöpfe handelt, möchte ich doch anmerken, dass "Elfanten" ein irreführender Name ist. Es waren viel weniger vor Ort.

Derp-Pelikan:
Tanzt er? hat er einen epileptischen Anfall? Sucht er sein Dreirad? Wer weiß es schon..

Sehr besorgniserregend: Dem Känguru wuchsen zwei zusätzliche Beine aus dem Bauch:

Der Hummer war natürlich auch dabei und wollte gleich, wie von zu Hause gewohnt, auf einem Flamingo reiten. Nur mit Mühe konnte ich ihn zurückhalten.
Sie schienen eh zu schlafen. Ob Flamingos von Quittengelee träumen?

Ein absoluter Favorit unserer Reisegruppe waren die Nasenbären, die hier einem Tierpfleger bei der Fütterung die Nieren aus dem Leib speisen wollen:
Außerdem klettern die Nasenbären hier gerne auf den großen Baum am Rande ihres Geheges und werfen die Äste achtlos auf die Besucher. wer ist hier wohl die überlegene Spezies?

Die bevorzugte Nahrung der Nasenbären unterscheidet sich übrigens kaum von der der Menschen:

Die schwangere Ratte war übrigens auch mit dabei und konnte sich den Ritt auf einem Zebra nicht entgehen lassen:
Dank 3D-Brille ist dieses Photo auch in 3D aufgenommen. Wenn ihr das zu Hause nicht seht, habt ihr wahrscheinlich einen Augenfehler und solltet zum 3D-Arzt.

Manche Hinweisschilder finde ich, so furchtbar ihr Inhalt auch sein mag, sehr hilfreich:
Der Tapir von Sevilla

"Was zum Henker ist mit meinen Beinen los?":

In der Polarausführung des Parks konnte man diesen anmutigen Koloss beim Tauchen beobachten:

Und gekühlte Pinguine von der entgegengesetzten Seite der Welt in ihrem Plastikeis begutachten:

Strauße und Zebras lungern Schulter an Schulter auf ihrem Sandplatz herum:

Während im Hintergrund der Könich der Savanne frustriert sein Frühstück beobachtet:
Nach meinen heutigen Erfahrungen könnten Großkatzen locker jede Goldmedaille im faul herumlungern gewinnen. Einfach majestätisch, diese Tiere.

Die Affen waren ganz schön gierig:

Der Hummer bekam vor dem Souvenirshop doch noch seinen Flamingo-Ritt. Allerdings etwas anders als erhofft.

Neben dem Tierpark konnten wir einem Besuch des angrenzenden Tropenaquariums nicht widerstehen.
Im Eingangsbereich überraschte uns eine aufgeweckte Bande zusammengeknäult schlafender Lemuren:

Der Hummer suchte natürlich gleich seinen Onkel Eddie auf, der hier im Niedriglohnsektor arbeitet:

Was hier aussieht wie eine geschmacklose Keramikkröte ist tatsächlich ein Lebewesen:
Das konnte man nur bemerken, wenn er alle halbe Minute agil sein Doppelkinn erzittern ließ.

Tropischer Fisch-Overload:

Nemo!
Der lebt tatsächlich in einer Anemone. Aber er hat keine Krüppelflosse.

Eindrucksphase beendet.
Zusammenfassend lässt sich zusammen fassen: Es ist keine gute Idee, dass die Eintrittspreise offensichtlich an den Ölpreis gekoppelt sind, aber der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Nachteilig lässt sich anführen, dass die Stachelschweine nicht vor Ort waren, als wir das Gehege streiften. Ich wollte doch so gerne ein Stachelschwein streicheln. Ansonsten ein wohl verbrachter Tag.