31. Januar 2013

Dinge, die jemand vermissen könnte XXXXI (und mehr)

Handschuhe. Wer hat sie nicht in seinem schmutzigen Fleckchen Rasen liegen?
Und wie verliert man bei dieser kalten Witterung seine Handschuhe?
Da krich man doch kalte Hände, ey.

Mitgewaschene Kaugummis auf dem Geldautomaten:
Ich musste an meine Kindheit denken.

Tasse:
Die wollte eben auch mal raus ins Grüne.

Manchmal kann eine einfache Anweisung den ganzen Tag in einem anderen Licht erscheinen lassen:

No shit, Sherlock.

27. Januar 2013

Photographisches

Ein paar Photos aus den letzten Tagen:

Schild:

Flöckchen:

*klammer*:

Pflanze:

Fundphotos III

Nach dem ersten und zweiten kommt nun folgerichtig der dritte Teil meiner Fundphotos.

Beginnen wollen wir mit überwältigender Coolness:
Ich weiß nicht, wer der Mann ganz rechts ist, aber es ist offensichtlich, dass es sich bei ihm um einen sogenannten "geilen Hecht" handelt. Die Pose, die Mimik, das schillernde Hemd. All das spricht eine deutliche Sprache. Und diese Sprache sagt: "Yo, was geht ab, biatch?"
Der Mann mit der geteilten Glatze ganz links ist übrigens mein Uropa. Er trug im Freien immer eine Mütze, weshalb sein Gesicht immer sonnengegerbt und seine Kopfhaut immer vornehm blass aussah.

"Antje im Sommer 67":
Ich habe wirklich keine Ahnung, wer die junge Frau ist. Naja, Antje offensichtlich, aber so kann ja jeder heißen. Das Bild mit dem Hintergrund erscheint mir irgendwie MonaLisaesk.

Damals, als Himmler noch zu Besuch kam:
Das waren doch die besten Parties.
Natürlich ist das nicht wirklich Himmler, sondern mein Urgroßvater. Eingebettet in ein fröhliches Gelage hält er stolz seine Flasche, die er stets bei sich trug. Er fand diese Flasche damals im Wald, wo sie offenbar aus dem Nest gefallen war. Er zog sie liebevoll von Hand auf und sie blieb von da an stets an seiner Seite.

Umzugstag in Schwansen:
Umzugszeit war traditionell die Zeit, in der Opa sich eine Schürze umband, einen Topf aufsetzen ließ und den gesamten Hausrat der Nachbarin auf einen Anhänger schaufelte. Wer könnte es ihm auch verdenken, war das gesamte Prozedere doch eine Analogie des transatlantischen Miasmas seiner Zeit.

Trümmerversammlung:
Wenn die Männer in Schwansen innere Unruhe verspürten, gerieten die Dorfbewohner schnell in Panik, da es dann nicht unüblich war, mit vereinten Kräften ein zufällig gewähltes Gebäude zu Trümmern zu reduzieren. Und das diente natürlich alleine dem Zweck, sich im Anschluss bequem auf die Reste zu platzieren, um ein dynamisches Lichtbild fertigen zu lassen. Innere Unruhe ahoi!

Oma im Urwald:
Einmal im Monat herrschte im Hause Pflanzenalarm. Der Auslöser war banal, die Modalitäten ungeklärt und doch konnte sich niemand dem Reiz entziehen. Dünger wurde verteilt, Grünzeug zum wuchern auf die Tische gesellt und man gab sich im allgemeinen wie die Vizekönige im Dschungel. Das waren noch Zeiten.

Wohnzimmerträume in beige:
Manche Dinge kann man nur wortlos hinnehmen.

Teppich:
Ich weiß nicht, was wen dazu bewog, diese Aufnahme zu machen, aber ich bin froh, dass sich jemand die Zeit nahm. Dieses Muster aus Matsch- und Bronchitistönen, auf dem sich Pilze und Gesottenes hervorragend tarnen könnten. Passend arrangiert mit halb welkem Pflanzengedöns und einem Heizkörper. Grandios.

Transzendentale Deko:
Dieses Trockenbouquet residierte auch in den 90ern noch an dem selben Platz unter der Treppe. Gutes vergeht eben nicht.

"Mai 87":
Oder wie man es auch nannte: Die Zeit des Karlsquell. Man versammelte sich an sogenannten Tischen und trug karierte Hemden. Ketchup war abundant vorhanden, Teller mit Essensresten sorgen für eine heitere Grundstimmung und doch war niemand bereit, sein Gesicht zu zeigen.

Zeit.

13. Januar 2013

Terrorgetriebe II

Es gibt endlich Neues von meiner Band Terrorgetriebe.
Nachdem mein Kumpel Echse im November ja den schweren Unfall mit einer Tüte Müsli hatte, waren wir im Januar endlich wieder so weit, die Aufnahmen für unser erstes Studioalbum "Das ist ja wohl das Mindeste!" abzuschließen.
Die Platte ist nun endlich fertig und die Tracklist lautet wie folgt:

1. Norbert von gegenüber
2. Da ist Quark in meinen Schuhen.
3. Klumpen
4. Cobalt Connection
5. Ein langer blauer Schlauch
6. Gib dem Huhn kein Dörrobst
7. 145326981354785511468
8. Die Plastikdinger am Ende von Schnürsenkeln
9. Acryl-Holzlasur weiß 2,5 Liter
10. Methoxydibenzoylmethane
11. Grüße aus der Quetsche
12. Vorsicht Alter, rutsch nicht auf dem Lemuren aus!
13. Drüse
Hidden Bonus Track: Niels Bohr

14 brandheiße Songs, die eure Haustiere verstören werden. In einem der Lieder haben wir Geräusche aus dem Innern einer Restmülltonne verarbeitet.

Und sobald Echse keinen Himbeerpudding mehr niest, werden wir auch endlich auf Tour gehen.

1. Januar 2013