30. April 2013

Mortal III

Weitere Dinge, die auf meinem Grabstein stehen könnten (Teil 1 und Teil 2):

- Zumindest eine Deadline hat er eingehalten.

- Trenne nie st, denn es tut ihnen weh.

- Er war sich sein Leben lang sicher, dass Haie nicht telephonieren können.

- „Nein, der kommt bestimmt nicht hier rüber.“

- Hier ruht der Erfinder von senffreien Polstermöbeln.

- Aserbaidschan lag ihm weniger am Herzen, als dem meisten lieb war.

- Er verstand Toxizität immer als relativen Begriff.

- "Mendozaaaaa!"

- Er gab sein Leben bei dem unsinnigen Versuch, ein Auto aus Zwiebeln zu bauen.

- Hier ruht der letzte vehemente Verfechter von Sümpfen.

- Für drei glorreiche Minuten dachte er, er hätte Finnland annektiert.

- Geht nie emotional aufgewühlt zum Möwen beobachten.

- Bei 218 Snickers gibt der menschliche Körper auf.

29. April 2013

Frankfurt IV

Der geneigte Leser mag nun denken: "Was? Noch mehr Photos aus Frankfurt? Ich wollte schon das allererste nicht sehen!" Dem kann ich nur antworten: Pech gehabt.

Die Paulskirche:
Die Geburtsstätte der ersten deutschen Verfassung. Und ein schönes Gebäude.

Etwas, das aussieht die bizarre Karikatur einer deutschen Fachwerk-Innenstadt:
Wirkt irgendwie so, als hätte ein amerikanisches deutsches Oktoberfest seinen kühnsten Traum ausgekotzt.

Irgendeine Kirche:
Die scheint an ihrem Hinterleib eine Art Kokon zu spinnen. Da schlüpfen dann sicher ganz viele kleine Kirchen raus.

So eine Art Turm im Zwielicht der schwindenden Nachmittagssonne:

Und noch ein Turm:
Man beachte hier insbesondere das Talent des Photographen, den Horizont kippen zu lassen. Einfach phantastisch.

Im Filmmuseum könnte mal wieder abgestaubt werden:
Und ich hätte es auch sehr begrüßt, wenn da nicht so viele andere Besucher rumgelungert wären. Dann hätte ich nämlich den Hummer auf der Kamera reiten lassen können.

Elisa der etwas Rachsüchtige:
Da hätte er doch lieber barmherzig sein können und den ihn verhöhnenden Knaben etwas Öl vermehren können.

Gänseidyll am Main:

Irgendein aufdringliches Rumgeblüh:

Schlafküken:

Skyline:
Teilweise im Bau befindlich.

Ausschnitte aus einem Blütenmeer:

Und damit zunächst genug für diesen Moment. Später mehr.

28. April 2013

Frankfurt III (des Nachts)

Während meines Aufenthaltes in Frankfurt ließ ich es mir nicht nehmen, nach Einbruch der Dunkelheit durch glitzernde Straßen zu wandeln.

Werke, Alter:

Himmelslinie:

Bannhof:

Klinikum:

Turm:

Orange:

Kutter:

Später mehr.

Frankfurt II

Mehr Frankfurt.
Im Innern von Frankfurt konnte ich auch aufgrund von Wetter nicht umhin, mich einfach mal in der vorhandenen Natur zu wälzen und ganze halbe Tage auf diversen Parkbänken zu verbringen, um das Vogelleben zu beobachten.
Zum Beispiel diese Tauben hier, die sich wie ausgehungerte Tauben auf ein ergiebiges Brotkrümelfeld stürzten, um es es aufzutauben:
Ganz allgemein muss ich übrigens feststellen, dass die Tauben in Frankfurt sehr viel weniger zahlreich und aufdringlich sind, als die in anderen Großstädten, die ich besuchte. Ein eindeutiger Pluspunkt für Frankfurt. Und für Tauben.

Neugieriger Schwan führt etwas im Schilde:
Er versuchte kurz darauf, meine Schuhe zu essen. Und folgte mir danach noch eine ganze Weile dicht am Ufer. So, als würde er einfach nicht begreifen, dass meine Schuhe nicht essbar sind.

"Blüten?" "Mehr!"

Stillleben mit Ente:

Krötenschilder beim Sonnenbad:
Bin ich eigentlich der einzige, der sich bei Schildkröten nie ganz sicher ist, ob die lebendig oder ausgestopft sind, weil die sich nie bewegen?

Gegenlicht:

Glitschiger Fisch:
Da glitschten ganz viele von im Teich umher.

Palmenhaus im Palmengarten:
Dort, wo wir die Palmen garten.

Im Palmengarten gibt es einige wirklich tolle Klimahäuser mit exotischen Pflanzen. Mit Duschgel, Nebelwald und auch ganz vielen Kakteen:
Kakteen mag ich ja.

Der Hummer in fremden Gefilden:
Zum Glück hat er eine harte Schale und trocknet daher nicht so schnell aus.

Zu meiner Überraschung liegen Mexiko und die südlichen USA mitten in Frankfurt:

Appetitlich aussehende Blüte:

Und Moos:
In den nachgebauten Feuchtgebieten gedieh das Moos in Massen.

Und noch eine Fleckenblüte als Abschluss:

Damit schließen wir den zweiten Teil ab. Später mehr.

27. April 2013

Frankfurt I

Es begab sich nun, dass ich einen Eimer voller Urlaub bekam. Ein Umstand, der sich mit meinem Verlangen kreuzte, die Stadt Frankfurt zu besuchen. Komischer Zufall, ich weiß.
Natürlich würde ich nirgendwo hin reisen, ohne meine Kamera oder den Hummer mitzunehmen. Und dank der Kamera habe ich nun eine Vielzahl photographischer Darstellungen, die ich mit der Menschheit teilen möchte. (Der Hummer weigerte sich vehement, irgendwie geartete Aufzeichnungen zu machen.)
Möge die Geschichte über diese Zeugnisse urteilen.

Reisevorbereitungen: Das wichtigste immer Griffbereit:
Das Kakaogeschlürfe des Hummers nervte ein wenig.

Nach etwa sechs Stunden Autobahn folgte die Ankunft im Hotelzimmer:
Solide Tapezierarbeit mit Gilbanteilen.

Das Rätsel der Klimaanlage:

Nachdem ich mein Gepäck im Hotel abgespeichert hatte, galt es also, den restlichen Tag zu nutzen, indem ich wahllos in irgendeine Richtung ging.

Akkurate Gleisarbeit:

Mein erster Blick auf die Skyline mit einer Kamera in der Hand:

Nach einiger Mäanderung erreichten wir schließlich den Main, der fröhlich mit dem Hummer für ein Photo posierte:

Nach wohligem Schlummer (Nicht im Main.) musste am nächsten Tag natürlich zuerst das wichtigste Ziel angesteuert werden. Das Senckenberg-Museum. Wobei der halbe Spaß natürlich im Erkunden der Stadt auf dem Weg dahin liegt.

Moderne Neubauten in der Innenstadt:

Der alte Opa:

Und schon gefunden.
Senckenberg-Museum neben Dinosaurierhintern:

Wie immer, wenn ich ein Naturkundemuseum erreiche, musste ich natürlich erst einmal die Grundschulklassen aushalten, die direkt vor mir in den Eingang strömten. Ein Bild, dass sich mir auf ewig ins Gedächtnis gebrannt hat, ist der etwa siebenjährige Junge, der direkt vor mir geschätzte drei Liter Schnodder ausnieste und kein Taschentuch zur Hand hatte.

Im Innern erwarten einen freundliche Dinosaurier, die dort warten, wie treue Hunde:
Ich war kurz versucht, ihnen einen Knochen hinzuwerfen.

Tyrannosaurus in da house:

Als Snacks werden leckere, gedörrte Krokodile angeboten:

Ein Skelett von einem seltenen, fliegenden Wal:

Lost in translation:
Seien wir mal ehrlich: Wer kein Deutsch kann, hat auch die ganzen Informationen nicht verdient.

Faszinierende Einblicke in ein versteinertes Rettungsfenster:
Die Erhaltung ist wirklich faszinierend. Es sieht so frisch aus, als wäre es gestern noch draußen herumgetollt.

Monty Netzpython:

Der Hummer spielt mit einem Panzerfisch:
Wie der kleine es bloß immer schafft, sich so schnell Freunde zu machen?

Als echtes Highlight gab es in einem kleinen Aquarium einen lebendiges, kleines Limulusbaby zu sehen:
Das ich natürlich auch gefilmt habe:

Zurück im Hotel konnte ich schließlich beobachten, wie der Hummer sich mit der hässlichen Nachttischlampe anfreundete:

*kuller*

Damit kommen wir zum Abschluss des ersten Teils meiner Reiseaufzeichnungen. Später mehr.