9. August 2013

Amsterdam I

Meinen momentanen höchstverdienten Urlaub nutzte ich unlängst, um das unbekannte Städtchen Amsterdam in den Niederlanden zu besuchen. (Das liegt in etwa zwischen Hamburg und Le Havre an der Nordseeküste.) Und wie es nun mal so Brauch ist, habe ich auch meine Kamera mitgenommen und einige Bilder geschossen, die ich nun mit der Welt teilen möchte.

Das Wichtigste zuerst: Die Zufahrt zu meinem Hotel:
(Photo wurde später, zu nachtschlafender Zeit angefertigt. Zum Zeitpunkt meiner Ankunft war ich aufgrund von Hitze u.Ä. viel zu geschwächt, um eine Kamera zu halten. Und hatte ich schon den Sonnenbrand auf meinem linken Arm erwähnt, den ich bekam, weil ich an einem Sommertag stundenlang gen Südwesten fuhr?)

Der erste Ausblick aus meinem Hotelzimmer:
Der wurde tatsächlich zeitnah aufgenommen.
Nachdem ich eingecheckt (Dazu möchte ich anmerken, dass das Einchecken auf Deutsch stattfand und dass die meisten Niederländer, mit denen ich interagierte, mit Freude Deutsch mit mir sprachen, obwohl ich mich stets bemühte, ihnen mein weltmännisches Englisch aufzudrängen.) und mein Zimmer bezogen hatte (sprich: All meine Habseligkeiten binnen Minuten im ganzen Zimmer verteilt hatte), machte ich mich sofort auf die erste Erkundungstour durch die nähere Umgebung.
Und obwohl ich schon viel vom Fahrradreichtum der Niederländer gehört hatte, fand ich den Anblick dieses Fahrradfriedhofsparkplatzes vor einem S-Bahnhof sehr überwältigend:
Ich hatte ehrlich noch nie zuvor so viele Fahrräder auf einem Fleck gesehen.

Als die Dunkelheit hereinbrach, erbrachen sich auch die Wolken über der Stadt und benetzten ungefragt alles:
Sie dazu auch das hier.
Ungefragt benetzt schlich ich also zurück ins Hotel und harrte aus, bis der nächste Tag anbrach.

Das schien die Amsterdamschnecke am nächsten Morgen wenig zu beeindrucken.
Vermutlich, weil es schon der nächste Morgen war und es gar nicht mehr regnete.

Obwohl der Weg vom Hotel zur Altstadt recht weit erschien, entschied ich mich für die Forbewegung zu Fuß, da man so, nach meiner Erfahrung, immer am meisten zu sehen bekommt.
So wandelte ich, von Schneckenbeobachtungen unterbrochen, die Amstel entlang und ergötzte mich an den wunderschönen alten Häusern, mit ihren ostentativen Fassaden, an heimeligen Hausbooten, an begrünten Grachten mit noch ostentativeren Brücken und an allem anderen, was da sonst noch so kreuchte und fleuchte.

Das Amstelufer mit abzweigendem Kanal und Brücke:

Kanal mit hübschem Türmchen:
Wie ich später erfuhr, diente der Turm früher als Ausguck, doch als die Stadt an ihm vorbei ins Wasser hinein wuchs, wurde er nutzlos und bekam ein verziertes Holzhütchen aufgesetzt.

Nach einigem Mäandern durch die Gassen und Gässchen der Altstadt erreichte ich schließlich das Schifffahrtsmuseum am Oosterdok und stellte dort fest, dass der Hummer es kaum erwarten konnte, es endlich zu betreten.
Das machte mich zunächst stutzig, da ich gar nicht wusste, dass er so sehr an der Schifffahrt interessiert war, aber als wir schließlich das Unterdeck des Schiffsnachbaus betraten, war mir der Grund für seine Begeisterung klar:
Es gab dort schweres Kriegsgerät:
Mit Mühe und Not konnte ich ihn davon abhalten, eine scharfe Pulverladung anzubringen und konnte schließlich auch noch die anderen Sehenswürdigkeiten des Museums genießen.
Zum Beispiel die kunstvolle, gläserne Kuppel über dem Innenhof:
Diese alte Uhr, die offenkundig in einem LASERregal neben anderen wichtigen Schifffahrtsinstrumenten ruhte:
Und die Darstellung des für die Navigation auf den Weltmeeren unersetzlichen Sternbildes des Erdferkels:

Und damit erst einmal genug für den Augenblick. Später mehr.

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ja, genau. Ich schätze, ich werde da nochmal hin müssen. Da ist so vieles, was ich noch nicht gesehen habe.

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  2. Also sehe ich das richtig, nachdem wir alle letztes Jahr unseren Jahresurlaub alleine in Berlin verbrachten, müssen wir dieses Jahr nach Amsterdam? Ich frag ja nur, dann kann ich schonmal mit der Planung beginnen.

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    1. Ja, du musst unbedingt nach Amsterdam! Die Stadt ist toll!
      Sag doch Bescheid, wenn du fährst, dann komme ich mit.

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