30. April 2014

Spülmaschinenfisch

Meine neueste Errungenschaft ist nun eine kleine Spülmaschine, die ich erwarb, um mein Geschirr zu spülen:
Ja, sie muss zwangsläufig im Badezimmer neben der Waschmaschine stehen, um Synergieeffekte zu nutzen.

Nachdem ich aber nun gestern in einer gewaltigen Marathonspülung all mein schmutziges Geschirr habe maschinenspülen lassen, fragte ich mich, was ich wohl heute mit der Maschine anstellen kann. Die offensichtlichste Antwort war: Kochen.
Ich hörte bereits sagenhafte Fabeln von Fisch, der in der Spülmaschine gegart wurde und musste genau das nun zwangsläufig ausprobieren.

Hier ist mein Freund Dorade:
Einfach mit etwas gutem™ Rapsöl, dem Saft einer halben Zitrone, Pfeffer und Salz einreiben und einen Zweig Rosmarin reinstecken.

In zwei Lagen Alufolie einwickeln und schon ist der Kollege fertig für die Achterbahn:
Gute Reise!

Das Spülmittel lasse ich in diesem Fall lieber weg, auch wenn es laut dem Symbol auf der Packung ganz reizend sein soll.

Nun braucht man (ich) nur noch etwas Geduld.
Der Normalwaschgang dauert 2 Stunden und erreicht laut Betriebsanleitung 70°C. Das sollte doch wohl reichen, um den zu garen, oder?
Oder?

Die Antwort sieht man hier:
Tatsächlich vollständig durchgegart. Sehr lecker und saftig. Nur aufgrund der niedrigen Temperatur nicht sehr heiß. Daher am besten sofort verschlingen, damit es nicht kalt wird.

Damit wäre der Beweis also vollbracht. Vermutlich werde ich meinen Fisch aber nicht allzu oft in der Spülmaschine zubereiten. Schließlich dauert es in der Pfanne nur zehn Minuten.


Und wenn ich schon koche, dann darf ich natürlich das Dessert nicht vergessen.
Ich habe also Ei, Butter, Zucker, geriebene Schokolade und Mehl zu einer Art - ja, man könnte es fast Teig nennen - verrührt:
Das ganze fülle ich in zwei Gläser, die ich vorher von innen mit Butter bestrichen habe, weil die Kuchen (?) so angeblich später besser rausflutschen.
(Man muss hierzu nicht zwingend Leberwurst-/Kochmettwurst-Gläser verwenden, aber es schadet auch nicht wesentlich.)

Dann stelle ich in jedes Glas noch ein Milka Löffelei. Die waren bei Penny reduziert.
Das war aus offensichtlichen Gründen zwingend notwendig.

Die "Kuchen" wollte ich allerdings nicht der Waschmaschine überlassen, da mir die angepriesenen 70° doch etwas zu kühl erschienen, um etwas zu backen. Stattdessen gab es etwa 15 Minuten bei 180° im Backofen.

Das Ergebnis war gar nicht mal schlecht:
Das gebackene Löffelei in der Mitte war grotesk interessant.

In dem Sinne.

28. April 2014

Gewächse

Kuschelsphären:

Löwenzahm:

Das Grün vergangener Tage:

Rosa Regen:

20. April 2014

Osterphotos

Insekt:

Sphinx:

Eingang:

Im Fokus:

Wertvoller Katzencontent:

Wachstum:

Blütenvorgänge:

Geäst:

15. April 2014

Bildwerk

Büroklammer vor Müllcontainer.
Ob die einer vermisst?

Im Anscharpark ist anscheinend Kunst:
Oder ein ungewöhnliches Bauprojekt. Ich habe keine Ahnung.

Das X markiert den Punkt:

Bananenalarm!

Sich reckender Ast:

Entblättert:

Die kleinen Freunde der Zimmerpflanze:

9. April 2014