29. August 2014

Photos

Hubschrauber:

Ausblick:

Klappente:

Abflug:

Tote Hose:

Anflug:

Rost-Dock:

28. August 2014

Mein Erste-Welt-Problem

Mein Erste-Welt-Problem:
Da ich es manchmal mag, zum Gesabbel einer Fernsehsendung einzuschlafen (Zum Beispiel die 33. Wiederholung einer Doku über Ramses III. auf ZDFinfo. Sowas liebe ich), habe ich die automatische Abschaltfunktion meines Fernsehers auf eine Stunde gestellt. Das ist nicht nur die kürzeste einstellbare Zeit, sondern erscheint mir auch generell eine sinnvolle Zeitspanne zu sein. Bei einer Stunde kann ich davon ausgehen, dass ich definitiv schlafe, wenn der Fernseher aus geht. (Ich kann eigentlich recht schnell einschlafen. 15 Minuten und ich bin im fluffigen Traumland. (Das ist irreführend formuliert, da ich mich höchstens zweimal im Jahr an einen speziellen Traum erinnern kann und daher nicht sicher bin ob, ob meine Träume wirklich fluffig sind. (Ich mag das Wort "fluffig", obwohl das von Blogger integrierte Rechtschreibprogramm es rot unterkringelt ("Unterkringelt" ist auch rot unterkringelt.) und mir somit suggeriert, dass es nicht existiert.))) (Warum schreibe ich eigentlich so viel in Klammern?) Manchmal kann es aber sein, dass mich das Leben von Ramses III: beim 33. mal immer noch so interessiert, dass ich noch ein wenig aktiv zuhöre und daher etwas länger zum Einschlafen brauche. Da wäre es blöd, wenn der Fernseher nach 20 Minuten schon ausgeht. Und eine Stunde ist auch nicht zu lang. Man stelle sich nur vor, der Fernseher wäre nach meinem wohligen Wegschlummern noch drei Stunden an und es beginnt eine neue Sendung über die lautesten Urschreie und menschengemachte Explosionen, die mich plötzlich aus dem Schlaf reißt. Das wäre verdrießlich. Insofern ist es gut, dass der Fernseher eine Stunde nach der letzten Lautstärkeanpassung abschaltet und mich schlafen lässt, bis die Bauarbeiter nebenan ihren Bohrmeißel anwerfen.
Und damit komme ich dann nach endlosem Geschwafel auch zum Problem, das sich daraus ergibt. Diese Einstellung wird natürlich gespeichert und so bleibt die Funktion aktiv, wenn ich am nächsten Tag bequem rumlümmle, um fern zu sehen. Ich gucke einen Film oder die 34. Wiederholung über Ramses III. und schwupps! (SCHWUPPS!) geht der Fernseher aus, weil ich nicht daran gedacht habe, die automatische Abschaltfunktion abzuschalten. Dabei kann man doch nicht abschalten. Was womöglich noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass der Fernseher diese Funktion nicht nur ausführt, wenn ich fernsehe, sondern auch, wenn ich eine DVD gucke oder GTA V spiele. Somit stellt das Ganze ein wiederkehrendes, mild irritierendes Ereignis in meinem Leben dar. Es wird niemals eine akzeptable Lösung dafür geben.

Einkaufszettel

Und erneut fand ich irgendwo und irgendwann einen verlorenen Einkaufszettel auf meinen Wegen. Das kommt manchmal vor.
Gehen wir wie immer die Posten einmal einzeln durch:
- MARKT. Dass das gesamte Wort groß geschrieben ist, deutet darauf hin, dass der Verfasser es beim Schreiben laut geschrien hat. Das ist nur verständlich, denn zum Einkaufen scheint ein Markt (MARKT) oder marktähnlicher Bereich, der Waren zum Verkauf anbietet, unerlässlich.
- rote Paprika 3. Die rote Paprika Nummer 3 war bekanntermaßen die erste lebensfähige Züchtung roter Paprika, die 1966 das sowjetische Genlabor für Landwirtschaft in Ufa verließ. Diese robuste Pflanze trat daraufhin einen beispiellosen Siegeszug um den gesamten Globus an. Dass dieses Gemüse auch heute noch in den entlegensten Winkeln der Erde (Murmansk, Windhoek, Dessau, ...) angebaut und nachgefragt wird, ist ein Zeugnis für das glorreiche Schaffen der genialsten Köpfe der Sowjetunion.
- Thymian. Kann man haben.
- 470g Butternuss-Kürbis. Butternuss-Kürbis ist sicherlich Geschmackssache und so lange das Konsortium kein offizielles Verbot verhängt, lasse ich das durchgehen. Was mich allerdings emotional berührt, ist die sehr exakte Mengenangabe von 470g. Warum so spezifisch? Ist es in Erinnerung an das Jahr 470 vor Christus, als der Bau des Zeustempels in Olympia begann? Hat man damals auch mit Kürbis gefeiert?
- 200g Himbeeren. Ich persönlich habe durchaus ein positives Bild von Himbeeren, obwohl ich mir eingestehen muss, dass ich sie weniger gerne esse, als mir lieb ist. Ich mag es sehr, Himbeeren zu kaufen, sie zu besitzen, sie anzusehen und ihre merkwürdige Fingerhutform aus Fruchtkapseln zu bewundern, aber ich mag den Geschmack nur bedingt und in geringen Mengen. Himbeer-Fruchtzwerge sind geil.
- 6 Avocados. Es fällt mir schwer, mir einen Nutzen für sechs Avocados zu erdenken. Avocados sind bekanntermaßen nicht für den menschlichen Verzehr geeignet, daher erscheint mir die Verwendung als Wurfgeschoss nahe liegend. Womöglich dienen sie auch als Additiv in Schmiermitteln oder man schenkt sie Nilpferden im Zoo. Ich achte ab jetzt jedenfalls vermehrt auf herumfliegende Avocados.
- Bananen. Der Erwerb dieses gelben Langobstes ist definitiv die richtige Entscheidung. Seit Jahrtausenden bilden Bananen die Grundlage der menschlichen Zivilisation. Ob als Pistole, Eiscreme oder Rutschhilfe, die Einsatzmöglichkeiten sind schier endlos. Bananen.
- 100g Radicchio. Radicchio war wohl einer der weniger bekannten Maler der italienischen Renaissance, was erklären würde, warum man seine Werke offenbar einfach im Supermarkt erwerben kann.
- 38g Feldsalat. Da Feldsalat im Grunde nur sehr flaches Gras ist, unterstütze ich die Initiative, davon nur geringe Mengen zu verzehren.
- 260g Mähren. Diese bestimmte Menge eines tschechischen Landesteils zu erwerben, erscheint mir ungewöhnlich. Warum kein Böhmen? Warum nicht gleich 300g? Was ist hier los?
- Petersilie. Dieses Kraut hat sich seinen Platz in unseren Küchen hart erarbeitet. Zumindest vermute ich das. Schließlich gibt es kaum Aufzeichnungen über die heroischen Taten der Petersilie. Wir müssen uns da ganz auf das Wort von "Experten" verlassen, die Petersilie unter anderem für die Erfindung des Buchdrucks und die erste Erwähnung von Enten in einem Buch verantwortlich machen.
- 2 Birnen. Irgendein Witz, der darauf beruht, das Obst Birne mit Glühbirnen zu verwechseln.

Und so verbleibe ich u.a. mit freundlichen Grüßen.

20. August 2014

Photos

Ufer:

Takelage:

Horizont:

Muster:

gebogener Regen:

Wo?

Bis bald:

 Großes Schiff ist groß:

13. August 2014

Photolicious

Boote:

Verkettung:

Straßenbelag:

Das Leben in meiner Gießkanne?

Putzvogel möchte nicht beobachtet werden:

Putzvogel 2:

Aufrechter Gang:

Brückenschlag: